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Dresden

Dresden wirbt mit Plakaten für Führerschein-Umtausch

Bis Mitte Januar müssen ältere Jahrgänge ihre Papier-Führerscheine gegen Plastikkarten eintauschen. Die Stadt appelliert mit Humor an die Dresdner.

Mit Humor wirbt die Landeshauptstadt Dresden für den Umtausch alter Führerscheine.
Mit Humor wirbt die Landeshauptstadt Dresden für den Umtausch alter Führerscheine. © Landeshauptstadt Dresden

Dresden. Wer zwischen 1953 und 1958 geboren wurde und noch einen Papierführerschein besitzt, muss diesen bis zum 19. Januar 2022 gegen eine Version aus Plastik umtauschen. Da dies bei vielen Dresdnern noch nicht passiert ist, macht die Stadt jetzt mit Plakaten mobil.

Man wolle auf humorvolle Art auf die Umtauschfrist aufmerksam machen, so die Verwaltung. Humorvoll heißt: Auf den 160 Citylight-Plakaten ist das Führerscheinfoto eines Mann mit Vokuhila-Frisur, Schnauzbart und brauner Hornbrille zu sehen. Unter dem nicht allzu schmeichelhaften Bild steht: "Manche Bilder gehören besser ins Fotoalbum...".

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Bis 2033 müssen auch neuere Scheine an der Reihe

Der Antrag zum Tausch des Führerscheins kann per Post gestellt werden. Eine persönliche Vorsprache in der Behörde ist in der Regel nicht notwendig. Das benötigte Antragsformular sowie weitere wichtige Informationen können unter www.dresden.de/fuehrerscheintausch heruntergeladen werden. Der alte Führerschein kann auf Wunsch kostenfrei als Erinnerungsstück behalten werden. Beim Umtausch wird er dann lediglich ungültig gemacht.

Bis zum Jahr 2033 müssen auch alle anderen vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine in einheitliche EU-Kartenführerscheine umgetauscht werden. Der Umtausch ist in verschiedene Fristen gestaffelt. So sollen lange Wartezeiten und eine Überlastung der Behörden verhindert werden.

„Durch den Umtausch sollen alle Führerscheine in der Europäischen Union ein einheitliches Muster erhalten und fälschungssicher werden. Außerdem passt der EU-Kartenführerschein durch sein handliches Scheckkartenformat in jede Geldbörse und er öffnet Grenzen, denn er ist überall in der EU bekannt, anerkannt sowie haltbar und robust", so Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU). (SZ/sr)

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