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Zu schnell, ohne Fahrerlaubnis und unter Drogen über die A4

Die Dresdner Polizei hat am Montag einen 36-jährigen Renault-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Alle Meldungen aus dem Dresdner Polizeibericht im Überblick.

Von Sandro Rahrisch
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Die Polizei hat auf der A4 in Dresden einen Autofahrer gestoppt, gegen den nun wegen mehrerer Vergehen ermittelt wird.
Die Polizei hat auf der A4 in Dresden einen Autofahrer gestoppt, gegen den nun wegen mehrerer Vergehen ermittelt wird. © Rene Meinig (Symbolbild)

Dresden. Für einen Italiener endete die Fahrt am Montag in Dresden. Der 36-jährige war mit einem Renault Traffic auf der A4 unterwegs, als er in eine Geschwindigkeitsmessung fuhr. Polizisten stellten 148 km/h fest - erlaubt sind auf der Autobahn durch Dresden lediglich 100 Kilometer pro Stunde. Die Beamten stoppten den Fahrer an der Abfahrt Flughafen.

Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass der Mann nicht über eine Fahrerlaubnis verfügt. Außerdem habe ein Drogenvortest positiv auf Kokain angeschlagen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Italiener unterzog sich einer Blutentnahme. Gegen ihn wird nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie wegen Geschwindigkeitsüberschreitung ermittelt.

Auch auf der A17 sind am Montag zwei Fahrer ohne Fahrerlaubnis erwischt worden. Gegen 13 Uhr stoppte die Polizei einen Audi A6 kurz hinter dem Dreieck Dresden-West. Er war in Richtung Prag unterwegs. Der 58-jährige Fahrer konnte nicht nur nachweisen, dass er fahren darf. Der Wagen hatte offenbar auch keinen Versicherungsschutz. Der Mann aus Ungarn musste das Auto an Ort und Stelle stehen lassen. Gegen ihn wird wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

weitere Meldungen aus dem Dresdner Polizeibericht:

Mann schlägt in der Dresdner Neustadt auf Passanten ein
25. Januar, 8.05 Uhr; Äußere Neustadt

An der Kreuzung Bautzner Straße/Rothenburger Straße hat ein bislang Unbekannter am Dienstagvormittag offensichtlich wahllos auf mehrere Menschen eingeschlagen.

Ersten Erkenntnissen zufolge stieg der Täter an der Haltestelle aus einer Straßenbahn und schlug anschließend auf einen Mann ein. Danach griff er weiter Passanten an. Einen Mann schlug er zu Boden, nahm dessen Handy an sich und floh in unbekannte Richtung. Bislang sind der Polizei sieben Angriffe bekannt.

Der Mann ist etwa 1,80 Meter groß, trug eine dunkle Jacke und einen roten Kapuzenpullover. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Raubes und Körperverletzung aufgenommen.

Seniorin um 9.000 Euro betrogen
24. Januar, 11.50 Uhr; Löbtau

Unbekannte haben am Montag eine 87-jährige Dresdnerin um 9.000 Euro betrogen. Die Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und gaben vor, die Tochter der Seniorin hätte einen schweren Verkehrsunfall verursacht.

Um eine vermeintliche Haft abzuwenden, sollte die Frau 30.000 Euro bezahlen. Da diese jedoch nur über 9.000 Euro verfügen konnte, gaben sich die Betrüger damit zufrieden. Eine Botin holte das Geld an der Wohnung der Seniorin ab. Als sie später Rücksprache mit ihrer Tochter hielt, bemerkte die 87-Jährige den Betrug und wandte sich an die Polizei.

Am Montag haben Unbekannte in mindesten sechs weiteren Fällen versucht, Senioren in Dresden auf die gleiche Weise zu betrügen. In keinem dieser Fälle kam es zu einer Geldübergabe.

Zwei Männer mit Haftbefehlen gestellt
25. Januar, 2.15 Uhr; Altfranken

In der Nacht zum Dienstag haben Dresdner Polizeibeamte an der Rudolf-Walther-Straße zwei Männer im Alter von 32 und 33 Jahren gestellt, gegen die jeweils ein Haftbefehl vorlag.

Die Polizisten bemerkten das Duo, als es sich an einem Container mit Elektroschrott zu schaffen machte. Bei der Überprüfung wurden die vorliegenden Haftbefehle bekannt. Die beiden Deutschen wurden festgenommen und in Justizvollzugseinrichtungen gebracht. Außerdem wird gegen sie wegen des versuchten Diebstahls ermittelt.

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