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Dresdner Freibadsaison war durchwachsen

Trotz der Coronabedingten Verspätung in den Sommer, zeigt sich die Bäder GmbH zufrieden mit den Besucherzahlen.

Als die diesjährige Dresdner Freibadsaison im Juni schrittweise und mit einem Monat Verspätung begann, war nicht abzuschätzen, wie der besondere Sommer ablaufen würde.
Als die diesjährige Dresdner Freibadsaison im Juni schrittweise und mit einem Monat Verspätung begann, war nicht abzuschätzen, wie der besondere Sommer ablaufen würde. © dpa

Dresden. Als die diesjährige Dresdner Freibadsaison im Juni schrittweise und mit einem Monat Verspätung begann, war nicht abzuschätzen, wie der besondere Sommer ablaufen würde. 

Die Herausforderungen waren hoch, für unser Personal, aber auch für die Besucher, so Lars Kühl, Sprecher der Dresdner Bäder GmbH. Voraussetzung für die Öffnung der acht Freibäder und zwei Badestellen waren objektbezogene Hygienekonzepte, die unter anderem genau festgelegte Gästehöchstzahlen, Abstandsregelungen und das Tragen von Mund-und-Nase-Schutzmasken in ausgewiesenen Bereichen beinhalteten. 

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Um engen Kontakt an den Einlässen zu minimieren und einen schnellen, reibungslosen Zugang zu ermöglichen, wurde  in allen Freibädern kurzfristig ein Online-Ticket-System eingeführt, welches gut von unseren Besuchern angenommen wurde. Auch der notwendigen, erhöhte Personalaufwand sei gewährleistet gewesen. „Vor allen Dingen freuen wir uns, dass sich unsere Gäste in wirklich überwiegender Zahl an die außer-gewöhnlichen Gegebenheiten gehalten haben“, erklärt Geschäftsführer Matthias Waurick.

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Das Erreichen des ursprünglichen Saisonzieles von 340.000 Besuchern war pandemiebedingt utopisch. Ein Ergebnis von 230.000 Gästen bis zum Finale am 6. September könne sich laut Kühl dennoch sehen lassen. „Unter den gegebenen Umständen war nicht mehr zu erwarten“, sagt Matthias Waurick. „An mehreren Tagen waren wir ausverkauft.“ Einige Objekte wie das Naturbad Mockritz, das Stauseebad Cossebaude oder das Georg-Arnhold-Bad sogar ziemlich häufig, so dass es interessant zu beobachten war, wie die Besucher auf andere Bäder ausgewichen sind. Saisonspitzenreiter war das Stauseebad in Cossebaude mit rund 40.700 Gästen, gefolgt vom Naturbad Mockritz mit 37.700 und vom Freibad Wostra mit 34.300 Besuchern. Der Besucherstärkste Tag war der 1. August mit 9.188 Zahlenden.

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