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Dresdner Stadtrat beschließt Bildungsticket

Lange gab es Debatten, nun können Kinder und Jugendliche günstiger Bus und Bahn fahren.

Kinder und Jugendliche können bald günstiger Bus und Bahn fahren.
Kinder und Jugendliche können bald günstiger Bus und Bahn fahren. © Christian Juppe

Dresden. Der Dresdner Stadtrat hat am Donnerstag grünes Licht für die Einführung des Bildungstickets gegeben. Mit dem Beschluss wird nicht nur die neue Schülerbeförderungssatzung beschlossen, sondern auch der rechnerische Ausgleich der DVB-Mindereinnahmen von rechnerisch 12,4 Millionen Euro geregelt.

Rund 60 Prozent des Fehlbetrags werden vom Freistaat Sachsen getragen, über 30 Prozent kommen aus Mitteln, die die Stadt Dresden schon jetzt für den Schülerverkehr aufwendet. Zukünftig können Kinder und Jugendliche Bus und Bahn im gesamten Verkehrsverbund Oberelbe für nur 15 Euro pro Monat nutzen. Am Mittwoch hatte bereits die Zweckverbandsversammlung des Verkehrsverbunds dem Bildungsticket zugestimmt.

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"Junge Menschen sind ab Anfang August noch günstiger im kompletten VVO unterwegs. Das entlastet nicht nur die Eltern, sondern verschafft Kindern und Jugendlichen auch ganz neue Möglichkeiten" so Stefan Engel, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion.

"Wir freuen uns über den zentralen Beitrag zur Mobilitätswende, wenn alle Schüler, den ÖPNV für 15 Euro im Monat nutzen können. Damit verbunden ist auch die Hoffnung, dass das ein oder andere Elterntaxi den Weg nicht mehr antreten muss und die Heranwachsenden stattdessen schon früh an die Nutzung des Angebots der DVB zu gewöhnen", sagt auch Grünen-Bildungsexpertin Agnes Scharnetzky.

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