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Dresdner Johanniter starten Pflegedienst

Im Dresdner Osten hat der Regionalverband einen neuen Standort bezogen. In den größeren Räumen ist nun auch Platz für neue Pflegekräfte.

Die Johanniter haben ein neues Domizil in Leuben bezogen. Weil der Bedarf in Dresden so groß ist, gibt es dort jetzt auch einen neuen Pflegedienst.
Die Johanniter haben ein neues Domizil in Leuben bezogen. Weil der Bedarf in Dresden so groß ist, gibt es dort jetzt auch einen neuen Pflegedienst. © Marion Doering

Dresden. Die Johanniter haben jetzt einen neuen Anlaufpunkt in Dresden-Leuben. Der Regionalverband der Johanniter-Unfallhilfe ist in den Gebäudekomplex in der Neundorfer Straße gezogen. Zu DDR-Zeiten war hier ein Dienstleistungskombinat untergebracht. Vier Monate wurde die Räume für die Johanniter umgebaut, nun befinden sich dort das Erste-Hilfe-Bildungszentrum und ein neu gegründeter Pflegedienst. Die Erste-Hilfe-Kurse können jetzt in zwei modernen Ausbildungsräumen stattfinden, die sogar klimatisiert sind.

Seit 20 Jahren haben die Johanniter ihren Sitz in der Stephensonstraße. In der Rettungswache wird die Verwaltung auch weiterhin bleiben, abgegeben wurde dort nur der große Raum, in dem die Ausbildungskurse bisher stattfanden. Als bekannt wurde, dass in der Neundorfer Straße die Postfiliale schließt, haben die Johanniter die Chance genutzt, sich zu erweitern. "Vor Ort haben wir nicht nur größere Ausbildungsräume, sondern auch die modernste Technik, um zum Beispiel Online-Schulungen durchzuführen", so Roy-Udo Heim, der bei den Johannitern für den Bildungsbereich zuständig ist.

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Den größeren Standort nutzen die Johanniter jetzt auch dafür, ihr Pflegeangebot auszubauen. "Mit unserem neuen Pflegedienst reagieren wir auf einen gestiegenen Bedarf der ambulanten Pflege in der Region", so Susanne Hentschel, Bereichsleiterin Soziale Dienste. Die Johanniter betreiben bereits zwei Pflegedienste im Dresdner Stadtteil Leubnitz-Neuostra und in Heidenau. In Leuben wurden für die Pflegedienstmitarbeiter nun eigene Pausen-, Umkleide- und Büroräume eingerichtet.

Der ambulante Pflegedienst startet nun zunächst mit fünf Fachkräften, perspektivisch sollen weitere dazukommen. Ein Pflegeteam mit 15 Mitarbeitern ist das Ziel. Diese zu bekommen sei derzeit allerdings eine große Herausforderung, räumt Danilo Schulz ein, der sich bei den Johannitern um die Öffentlichkeitarbeit kümmert. Die Branche kämpft schon länger mit einem Fachkräftemangel. (SZ/noa)

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