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Dresdner Ordnungsamt rügt fast 90 Autofahrer raus

Die Ordnungshüter kontrollierten vor Schulen. Einige Autofahrer zeigten sich überaus uneinsichtig.

Das Ordnungsamt hat vor Dresdner Schulen Autofahrer kontrolliert. Fast 90 hielten sich nicht an die Verkehrsregeln.
Das Ordnungsamt hat vor Dresdner Schulen Autofahrer kontrolliert. Fast 90 hielten sich nicht an die Verkehrsregeln. © Symbolfoto: Sven Ellger

Dresden. In der ersten Schulwoche hat das Dresdner Ordnungsamt kontrolliert, ob sich Autofahrer vor Schulen an die Verkehrsregeln halten. Das Ergebnis: mehr als 100 Verstöße.

Einen maßgeblichen Effekt hätten die Kontrollen unter anderem vor der 43. Grundschule am Riegelplatz in Kaditz gezeigt, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Hier seien am ersten Kontrolltag 13 Verstöße festgestellt worden. Bei einem weiteren Kontrolltermin zwei Tage später seien es mit neun festgestellten Verstößen bereits deutlich weniger gewesen.

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Insgesamt registrierten die Ordnungshüter 89 Ordnungswidrigkeiten. In 34 Fällen sei eine mündliche Verwarnung ausgesprochen worden. "Zu Beginn des neuen Schuljahres sollen die Kontrollen insbesondere auch dazu beitragen, ein Bewusstsein für die Gefahren zu schaffen, denen die Schülerinnen und Schüler durch die unübersichtliche Verkehrssituation vor den Schulen ausgesetzt sind", sagt Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU). "Denn durch morgendlichen Zeitdruck und ein hohes Verkehrsaufkommen verschärft sich die Situation zusätzlich."

Dass dieses Bewusstsein teilweise noch wachsen müsse, hätten einige Reaktionen verwarnter Eltern offenbart, die keinerlei Einsehen in ihr Fehlverhalten hatten. Eltern sollten deshalb, wo immer es möglich ist, darauf verzichten, ihr Kind mit dem Auto zur Schule zu bringen, so Sittel weiter. Gehe das nicht, könne das Kind beispielsweise auch in kurzer Entfernung zur Schule aus dem Auto gelassen werden und dann den Rest des Weges alleine laufen.

Hinweis: In einer früheren Version dieses Beitrags hieß in der Überschrift, das Ordnungsamt habe Autofahrer herausgezogen. Tatsächlich darf das Ordnungsamt nicht in den fließenden Verkehr eingreifen. Es handelte sich vielmehr um Verstöße im ruhenden Verkehr. Die Überschrift wurde entsprechend korrigiert.

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