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Neue Fußweg-Leuchten für Carolabrücke

Die elbaufwärts liegende Brückenseite wird saniert. Wann der neue Fußweg genutzt werden kann.

Der neue Fußweg der Carolabrücke ist fast komplett. Am Freitag wurden die Straßenleuchten angebracht.
Der neue Fußweg der Carolabrücke ist fast komplett. Am Freitag wurden die Straßenleuchten angebracht. © René Meinig

Dresden. Die Bauleute der Firma Hentschke Bau sind bei der Sanierung der Carolabrücke sichtbar vorangekommen. Seit einem knappen Jahr wird der elbaufwärts liegende Brückenzug instandgesetzt. 

Der neue Fußweg an diesem Teil der Carolabrücke erstreckt sich jetzt fast über die gesamte Länge von 400 Metern. Die neuen Geländer und die Beleuchtungsmasten stehen bereits. Am Freitag haben Monteure die neuen Straßenleuchten angebracht. Anfang November soll der neue Fußweg nach dem städtischen Zeitplan freigegeben werden.

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Die Stadt musste an der Carolabrücke schnell handeln. Schließlich gibt es an der 1971 fertiggestellten Spannbetonbrücke erhebliche Schäden. Der Geh- und Radweg wurde von 3,6 auf 4,25 Meter verbreitert. 

Möglich wird das, da erstmals beim Großbrückenbau leichterer Carbon- beziehungsweise Basaltbeton eingesetzt wird. Damit beschreitet die Stadt gemeinsam mit dem Institut für Massivbau der TU Dresden neue Wege. Über den eingehobenen Fertigteilen des Fußwegs ist zuerst eine Lage Stahlbewehrung eingebaut worden. Auf der Neustädter Seite haben die Brückenbauer Basaltmatten verlegt. 

Der neue Fußweg am elbaufwärts liegenden Brückenzug ist 65 Zentimeter breiter als der alte. Anfang November soll er freigegeben werden.
Der neue Fußweg am elbaufwärts liegenden Brückenzug ist 65 Zentimeter breiter als der alte. Anfang November soll er freigegeben werden. © René Meinig

Zwar ist das Material teurer als Stahl. Doch es ist deutlich fester, sodass weniger Beton für die insgesamt nur zehn Zentimeter starke Platte benötigt wird. Auf der Altstädter Brückenhälfte wurden Carbonmatten eingebaut.

Nur ein etwa zehn Meter langer Fußweg-Abschnitt am Altstädter Brückenende ist noch nicht fertig. Dort wird keine Lage von Stahlmatten, sondern ausschließlich Basaltbewehrung eingebaut, erklärt das Straßenbauamt. So kann getestet werden, wie gut der Fußweg hält, wenn nur dieses neuartige Material eingebaut wird. 

Ist der neue Geh- und Radweg im November frei, kann der Rest des Brückenzuges saniert werden. Dann wird der Behelfsweg nicht mehr benötigt. Somit kann die Stahlbetonkappe am anderen Rand dieses Brückenzugs abgebrochen und erneuert werden. 

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