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Sport

Turn-Bundesliga kommt wieder nach Dresden

Nach der Premiere 2017 in der Margon-Arena wird dort am 30. Oktober wieder erstklassig geturnt - mit Beteiligung des DSC. Worauf beim Kartenkauf zu achten ist.

Die Turner und Akrobaten des Dresdner SC freuen sich über das erneute Gastspiel der Turn-Bundesliga in der sächsischen Landeshauptstadt.
Die Turner und Akrobaten des Dresdner SC freuen sich über das erneute Gastspiel der Turn-Bundesliga in der sächsischen Landeshauptstadt. © Archiv: kairospress

Dresden. Am 30. Oktober kehrt die Turn-Bundesliga der Frauen nach Dresden zurück. Vier Jahre nach dem ersten Besuch in der Margon-Arena wird an gleicher Stelle der zweite Wettkampftag der Saison 2021 ausgerichtet. Im vergangenen Jahr war die bereits geplante Veranstaltung der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen.

„Für unser eigenes Team ist es natürlich ein absolutes Highlight, erstmals als Erstligist vor heimischem Publikum turnen zu dürfen“, sagt die Leiterin der Abteilung Turnen und Sportakrobatik im DSC, Grit Karchow, die auch an die „sehr gute Resonanz 2017" erinnerte, die gezeigt habe, "dass die deutschen Turndamen um Elisabeth Seitz, Kim Bui und Pauline Schäfer ihre Fans in der Region haben".

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Darum ist auch Cheftrainer Tom Kroker bereits hochmotiviert: „Wir wollen die Klasse halten. Dafür müssen wir möglichst von Verletzungen verschont bleiben oder auch von Quarantäne-Maßnahmen.“ Bereits am Samstag ist Krokers Team erstmals in Mannheim gefragt. Wie bisher setzen die Dresdner ausschließlich auf den eigenen Nachwuchs.

Knapp 1.000 Tickets derzeit zu haben

Das Hygienekonzept für die Veranstaltung am 30. Oktober, die 16 Uhr startet, basiert auf der 2G-Regel, auch ein negativer, höchstens 48 Stunden alter PCR-Test wird akzeptiert. Für unter 16-Jährige gelten Ausnahmen. Karten gibt es ab 15 Euro zum Beispiel in der Margon-Arena.

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Ob der Wettkampf angesichts der Corona-Pandemie in Dresden stattfindet, ist unklar. Im positiven Fall kommen alle deutschen Stars. Der Verein ist vorbereitet.

„Wir haben uns nach langem Abwägen aus organisatorischen und wirtschaftlichen Gründen für dieses Modell entschieden. Für uns als Verein steckt ein enormer Mehraufwand hinter diesem Wettkampf, um ihn unter Pandemie-Bedingungen sicher austragen zu können. Wir hoffen daher auf ein großes, turnbegeistertes Publikum am 30. Oktober, damit sich der enorme Aufwand für uns überhaupt lohnt“, erklärte Karchow die Entscheidung.

In einem ersten Schritt hat der Verein knapp 1.000 Tickets in den freien Verkauf gegeben. Je nach aktueller Pandemie-Situation kann dieses Kontingent noch ausgeweitet werden. (SZ)

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