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Dresdner Striezelmarkt wird vorbereitet

Weiterhin ist unklar, ob der Striezelmarkt stattfinden darf. Doch die Stadt zeigt sich optimistisch und lässt den Altmarkt bereits weihnachtlich dekorieren.

Der Schwibbogen, Baum und Krippe stehen schon auf dem Altmarkt.
Der Schwibbogen, Baum und Krippe stehen schon auf dem Altmarkt. © Marion Doering

Dresden. Eigentlich ist es wie in jedem Jahr: Drei Wochen vor Eröffnung des Striezelmarktes wird auf dem Altmarkt der Weihnachtsbaum errichtet und der Aufbau beginnt. Am Freitagnachmittag standen Schwibbogen und Krippe bereits am Fuße der Fichte, bis Montag soll auch die Pyramide stehen. 

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Auch die Hütte der Marktaufsicht steht schon, der Brunnen wird derzeit überbaut, damit Info-Pavillon, Schaubäckerei und Schnitzwerkstatt errichtet werden können.

Bisher gehe es aber nur um die Dekoration, die aufgebaut werden soll, teilte die Stadt mit. Noch herrscht auf dem Altmarkt keine weihnachtliche Stimmung. Große Teile des Platzes sind noch leer - und könnten auch leer bleiben.

"Weihnachten findet statt"

Denn noch wirkt zwar alles wie immer, aber ob der Striezelmarkt überhaupt stattfinden kann, bleibt weiterhin unklar. Robert Franke leitet das Amt für Wirtschaftsförderung und erklärt: "Die weihnachtliche Dekoration des Altmarkts ist eine Konstante, die uns diese Pandemie nicht nehmen kann. Weihnachten findet statt – ob mit oder ohne Weihnachtsmärkte. Sobald es ein positives Signal gibt, sind wir vorbereitet und könnten gemeinsam mit den Händlern starten. Wir lassen uns unsere Zuversicht nicht nehmen."

Die Krippe unter der Weihnachtsfichte.
Die Krippe unter der Weihnachtsfichte. © Marion Doering

Auch Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hatte sich immer wieder für den Weihnachtsmarkt eingesetzt. Eine Entscheidung wird für den 16. November erwartet, wenn Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder Bilanz zu den bisherigen Maßnahmen im November ziehen will.

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