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Eine Brücke für die Zahnärzte

Die Peter Gängler Zahntechnik überreicht ihren Kunden jedes Jahr das Werk eines Künstlers. Jetzt ist Schloss Zabeltitz drauf.

Von Kathrin Krüger
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Felix Gängler zeigt den Druck von Markus Retzlaff, den er seinen Zahnarzt-Kunden zu Weihnachten schenkt.
Felix Gängler zeigt den Druck von Markus Retzlaff, den er seinen Zahnarzt-Kunden zu Weihnachten schenkt. © Anne Hübschmann

Großenhain. Weihnachtsgeschenke sagen auch etwas über den Schenkenden aus. Wer mit seinem Unternehmen für Qualität und regionalen Bezug steht, kann das auch in seinen Kundenpräsenten deutlich machen. Felix Gängler mit seinem Großenhainer Zahntechniklabor PGZ tut es. Seit drei Jahren schenkt er seinen 35 Kunden – Zahnärzten der Region – die Grafik einer besonderen Brücke.

„Das ist natürlich eine Anspielung auf eines unserer Produkte, nämlich Zahnbrücken“, schmunzelt der 47-jährige Chef. Schenkte er im ersten Jahr die Dresdner Augustusbrücke und im Vorjahr das Blaue Wunder von Dresden, so ist es in dieser Vorweihnachtszeit die Brücke am Palais Zabeltitz. „Ich liebe dieses Schloss, es ist wunderschön – ich hätte fast dort geheiratet“, schwärmt der Radebeuler.

Den Kupferstich als Vorlage für die Farbdrucke fertigte der Radebeuler Künstler Markus Retzlaff. Der hat sein Atelier Oberlicht in Altkötzschenbroda. Felix Gängler wohnt dort in der Nähe. „Wir sind befreundet, er hat mit seiner Kunst auch mein Zahntechniklabor in Bad Liebenwerda ausgestaltet“, sagt Gängler, der das Großenhainer Labor 2013 übernahm. Für Retzlaff sei die gedeckte Farbgebung typisch. Das Motiv liegt wie im Dämmerlicht. „Ein bisschen Twilight“, witzelt Felix Gängler hintersinnig.

Den Kunden gefallen diese Geschenke, die der Laborchef persönlich in die Praxen bringt. „Die Ärzte warten schon darauf“, weiß er. Bei vielen hängen die Vorjahresgeschenke in den Wartezimmern oder im Büro. „Ich verbinde die Übergabe gern mit einem kleinen Gespräch über das zurückliegende Jahr, über Positives und das, was verbessert werden kann“, so Felix Gängler. Auch Weiterbildungswünsche fragt er ab.

Über das Motiv für diese besondere Jahresend-Edition werden sich Künstler und Auftraggeber schnell einig. „Der Vorschlag mit Schloss Zabeltitz kam diesmal von mir“, meint der Zahntechniker und Betriebswirt. Nicht von ungefähr praktizieren auch dort Kunden von ihm: Dr. Stephan Jacoby und Dr. Roland Mai. Im Auge hat Felix Gängler sogar schon ein weiteres Motiv fürs kommende Jahr. Doch das wird natürlich noch nicht verraten.

Die Peter Gängler Zahntechnik (PGZ) ist neben Großenhain und Bad Liebenwerda auch zwei Mal in Elsterwerda vertreten. Das Labor stellt Zahnersatz und kieferorthopädische Geräte her. Im Vergleich zu Großlaboren wird hier besonders viel Wert auf guten Service gelegt.

Zwei Mal war Künstler Markus Retzlaff im Herbst in Zabeltitz, um den Kupferstich zu schaffen. „Die Spiegelung im Wasser und die Balustrade waren nicht so ganz einfach“, sagt der Radebeuler. Aber das Abendlicht habe ihm sehr gefallen. „Es war eine schöne, leichte, stille Abendstimmung.“ Retzlaff wurde 1963 in Dresden geboren und ist Diplommaler und Grafiker. 2009 übernahm er allein das Atelier Oberlicht.

www.markus-retzlaff.de

Markus Retzlaff in seinem Atelier.
Markus Retzlaff in seinem Atelier. © Arvid Müller