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Kamenz

Ewag-Fernwärme für das Gymnasium

Die regionale Energiefirma versorgt das Gründerzeitviertel in Kamenz nachhaltig. Auch dank günstiger EU-Förderung.

Die Ewag Kamenz hat ihre Fernwärme auf erneuerbare Energien umgestellt - das hat auch Auswirkung auf das neue Gymnasium in der Innenstadt.
Die Ewag Kamenz hat ihre Fernwärme auf erneuerbare Energien umgestellt - das hat auch Auswirkung auf das neue Gymnasium in der Innenstadt. © Matthias Schumann

Kamenz. Die Ewag Kamenz hat ihre Fernwärme auf erneuerbare Energien umgestellt (die SZ berichtete). Dies wird sich auch in der Versorgung des innerstädtischen Gymnasiums niederschlagen. Der künftige Campus im sogenannten Gründerzeitviertel soll ökologisch wärmeversorgt werden. Dazu wird eine Fernwärmeleitung von der Saarstraße über den Jesauer Feldweg und die Oststraße bis zur Henselstraße sowie zum Westlausitzer Therapiezentrum an der Oststraße errichtet.

Der scheidende Kamenzer Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung Ende Juni für das Vorhaben den Weg freigemacht. Da die Investitionsmaßnahme über das europäische Programm für integrierte Stadtentwicklung gefördert werden kann, braucht es einen Vertrag zwischen der Stadt und der Ewag Kamenz. Der Fördermittelanteil kann auf diese Weise auf 80 Prozent erhöht werden. Der OB wurde beauftragt, nach dem Eingang des Zuwendungsbescheides den Vertrag mit der Ewag abzuschließen.

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Die Baumaßnahme selbst soll im November beginnen. Der Anteil der Fernwärme am Erschließungsvorhaben wird mit knapp 1,5 Millionen Euro angegeben. Da erneuerbare Energien genutzt werden, ist das Vorhaben insgesamt ein Beitrag effizienter Ressourcenschonung und insbesondere für die Minderung der Kohlendioxidemission. An die Fernwärmetrasse können weitere Wohn- und Geschäftshäuser angeschlossen werden, heißt es. (SZ)