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„Fachkräfte sind das neue Gold“

50 Unternehmer kamen beim ersten mittelsächsischen Fachkräfteforum zusammen. Sie suchten nach Lösungen für ein gemeinsames Problem.

In Ossig kamen 50 Unternehmer beim ersten mittelsächsischen Fachkräfteforum zusammen.
In Ossig kamen 50 Unternehmer beim ersten mittelsächsischen Fachkräfteforum zusammen. © Maria Sonntag/Saxonia Freiberg

Ossig. Wie komme ich angesichts des aktuellen Fachkräftemangels noch an neue Mitarbeiter? Diese Frage stellen sich nahezu alle Unternehmer in der Region. Auf dem ersten mittelsächsischen Fachkräfteform haben Wirtschaftsvertreter und Unternehmer nach Antworten und Lösungsansätzen gesucht. 

Rund 50 Teilnehmer aus mehr als 30 Unternehmen waren für die erste Auflage der Fachkonferenz in den „Sonnenhof“ nach Ossig gekommen. Die Gruppe der Arbeitssuchenden, ausländischen und älteren Fachkräfte standen dabei im Fokus der Diskussion.

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Mittelsachsens Landrat Matthias Damm (CDU) stellte die Situation im Landkreis dar. „Schon aus demografischer Sicht ist der Fakt einer geringer werdenden Zahl vorhandener Arbeitskräfte nicht aufzuhalten. 

Doch wir versuchen mit unseren Partnern alles, um die Intensität und die Auswirkungen für unsere Unternehmen so gering wie möglich zu halten“, so Landrat Damm. In Mittelsachsen werden Fachkräfte dringend gesucht. 

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Zahlreiche Lehrstellen und Arbeitsplätze bleiben unbesetzt, Vakanzzeiten steigen regionen- und branchenabhängig an. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, arbeiten die Akteure am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im Landkreis Mittelsachsen schon längere Zeit in der regionalen Fachkräfteallianz eng zusammen, mit dem Ziel, den Informationsaustausch zu intensivieren und gemeinsame Aktivitäten abzustimmen.

Impulsgeber Sven Neuenfeldt, einst Führungskraft der Agentur für Arbeit und heute Coach, Moderator und Mediator, stellte in seinem Vortrag unter dem Motto „Fachkräfte sind das neue Gold“ klar, dass das Rad nicht neu erfunden werden müsse.

 „Nach wie vor gilt es, Vakanzen und Arbeitskräfte zusammen zu bringen. Dabei schadet es jedoch nicht, einen Blick über den Tellerrand zu wagen und andere, neue – Wege zu gehen“, so Neuenfeldt.

Die Unternehmer waren positiv gestimmt über die Fördermöglichkeiten für Qualifizierung und Weiterbildung sowie über die neuen Wege, die der Landkreis zur Unterstützung der Unternehmen bei der Fachkräftegewinnung gehen will. (DA/vt)

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