merken
Sandsteinkurier

Großes Finale für den „Ranger“

Seit Juli war das Filmteam für neue Folgen der ARD-Reihe in der Sächsischen Schweiz unterwegs. Am 16. September fiel die letzte Klappe.

© PR

Alle Szenen sind im Kasten: Die letzte Klappe für die nächsten beiden Folgen der ARD-Fernsehreihe „Der Ranger – Paradies Heimat“ ist gefallen. Zum Abschluss stand Hauptdarsteller Philipp Danne, (Foto) der in der Reihe den Nationalparkranger Jonas Waldek spielt noch einmal vor der Kamera. Und zwar mitten in Pirna. Der 35-Jährige und seine Filmkollegen hatten das Set auf einem Privatgrundstück am historischen Felsenkeller aufgebaut. Dort wurden Szenen für die sechste Folge gedreht, die den Arbeitstitel „Sturm“ trägt. 

Als Kulisse hatten sich die Filmemacher ein markantes Einfamilienhaus ausgesucht, das wegen seiner drei versetzten Giebel auffällt. Das Objekt wurde nicht nur deshalb 2018 mit dem Sonderpreis des Bauherren-Wettbewerbs „Das Goldene Haus“ ausgezeichnet. Im Film geht es jedoch weniger um das Haus, sondern um dessen Besitzer: den Spediteur Daniel Körner, der von Timo Jacobs gespielt wird. Er liegt in einer Szene regungslos auf seiner Terrasse. Die Aufnahmen dafür konnten Zaungäste, unter anderem vom gegenüberliegenden ASB-Seniorenzentrum am Schlossberg live verfolgen. 

Sachsenbessermachen.de
Wir geben Geschichten aus Sachsen eine Bühne.
Wir geben Geschichten aus Sachsen eine Bühne.

Hinsehen, Zuhören, Lösungen finden - gemeinsam. Sachsen besser machen!

Maskenpflicht, bis die Kamera läuft

Denn am Set herrscht von Anfang an strenge Maskenpflicht. Nicht nur die Schauspieler, auch alle anderen Mitarbeiter tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Selbst bei Proben wird die Maske getragen. Erst wenn es heißt „Kamera ab!“, legen die Darsteller ihre Maske für den Dreh ab. Ist die Szene abgedreht, wird der Schutz wieder aufgesetzt. Die Produktionsfirma ndF „Neue Deutsche Filmgesellschaft“, die im Auftrag der ARD Degeto und des MDR für die ARD tätig ist, ist froh, dass sie unter den Einschränkungen und Auflagen, die das Coronavirus mit sich brachte, überhaupt drehen durfte. Wegen der strengen Sicherheitsvorkehrungen wurde von den Mitarbeitern einiges abverlangt.
„Das bedeutete wöchentliche Corona-Tests, jeden Morgen Fieber messen, Quarantäne für die Personen, die körpernahe Szenen drehen mussten“, erklärte Producerin Jana Gutsch die erschwerten Drehbedingungen. „Trotzdem lief alles reibungslos und wir sind als Team noch fester zusammengewachsen“, sagt sie. Hinter der Crew liegen nun insgesamt acht Wochen Arbeit in der Sächsischen Schweiz. Seit dem 21. Juli war das Team im Landkreis unterwegs. Viele Szenen wurden in der Nationalparkregion gedreht. Auch die Sächsische-Schweiz-Klinik in Sebnitz, Stadt Wehlen, Waitzdorf und das Zeughaus werden in den neuen Folgen zu sehen sein. 

Die beiden nunmehr abgedrehten Folgen „Junge Liebe“ und „Sturm“ sollen voraussichtlich Anfang 2021 in der ARD ausgestrahlt werden. Der genaue Sendetermin wird noch bekannt gegeben. 

Daniel Förster, Katarina Gust

Mehr zum Thema Sandsteinkurier