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Bauernmarkt kommt nach Wilsdruff

Nach dem coronabedingten Ausfall im Frühjahr bieten die Direktvermarkter nun ihre Waren an. Einige Regeln gibt es aber.

Kürbisse, Kartoffeln, Kohl - so geht Herbst. Am Sonntag bauen Direktvermarkter in Wilsdruff ihre Stände auf.
Kürbisse, Kartoffeln, Kohl - so geht Herbst. Am Sonntag bauen Direktvermarkter in Wilsdruff ihre Stände auf. © (c) Christian Juppe

Die Veranstalter vom Sächsisch-Böhmischen Bauernmarkt gehen nach der Corona-Zwangspause wieder auf Tour und kommen am Sonntag nach Wilsdruff. Ab 9.30 Uhr bauen sie auf dem Marktplatz ihre Stände auf. Ausnahmsweise sind es Direktvermarkter aus Sachsen und Tschechien, die ihre Waren anbieten.

"Wir haben das gesamte Sortiment, so wie es unsere Kunden gewöhnt sind", wirbt Veranstalter Holger Tintner. Es gebe frisches Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstspezialitäten, Käse, Fisch, Backwaren. Auch zwei Gärtner seien mit dabei. Aus Tschechien komme wieder ein Händler mit böhmischen Spezialitäten, unter anderem mit Knödeln. Auch aus Polen hat sich jemand angekündigt.

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Um die Corona-Vorschriften zu befolgen, sind die Verkaufsbuden dieses Mal lockerer aufgestellt. Die Fachhändler mit ihren Beratungsständen zum Thema Haus und Garten werden eher am Rand zu finden sein, ebenso die Socken-, Mützen- und Textilienverkäufer. "Es wird alles etwas weitläufiger sein, wir rücken auch in die Nebenstraßen", sagt Tintner. Definitiv wird es aber einige Imbisse geben, wobei man nur eingeschränkt Sitzmöglichkeiten anbieten dürfe.

Die Direktvermarkter wollen sich die Gelegenheit auf den Umsatz dennoch nicht entgehen lassen. Und die Nachfrage ist auch da. Tintner, der den Sächsisch-Böhmischen Bauernmarkt im ehemaligen Wirtschaftshof des Schlosses Röhrsdorf betreibt, äußert, dass die Nachfrage mit Beginn der Pandemie sogar nach einmal ordentlich angezogen hat. "Die Menschen wollen frische, regionale Produkte kaufen, das merken wir deutlich." Auch von anderen Marktbetreibern werde ihm ähnliches berichtet. 

Um so schlimmer traf viele Direktvermarkter, die auf Märkte unter freiem Himmel setzen, im Frühjahr der Lockdown. Auch der Wilsdruffer Frühjahrsbauernmarkt fiel im April aus. Umso erleichterter war Tintner, dass die Stadtverwaltung Wilsdruff den Herbstbauernmarkt ohne große Umstände genehmigte. Er bietet aber alle Besucher, sich an die Abstandsregeln von mindestens 1,50 Meter zu halten. Im Gegenzug wird es keine Maskenpflicht geben. "Woanders hat das bisher auch gut funktioniert."

Wie immer beim Bauernmarkt wird es auch wieder einen verkaufsoffenen Sonntag in Wilsdruff geben. Die Geschäfte dürfen ab 12 Uhr öffnen. 

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