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"The Voice": Manuel Süß boxt sich durch

Das Musiktalent aus Kaufbach zeigt, dass es auch im Duett singen kann. Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß lobt seinen Charakter.

Manuel Süß stieg bei "The Voice" in den Boxring und überzeugte im Duett mit seinem Kontrahenten.
Manuel Süß stieg bei "The Voice" in den Boxring und überzeugte im Duett mit seinem Kontrahenten. © ProSiebenSAT.1/Richard Hübner

Manuel Süß hat es geschafft. Der gebürtige Kaufbacher hat auch in der zweiten Runde der Castingshow "The Voice of Germany" die Jury überzeugt. Diesmal musste er in der sogenannten Battle-Runde einen Song gemeinsam mit dem 18-jährigen Etienne Wiebe singen. Leicht war es nicht: Schließlich musste der 23-jährige Vollblutmusiker mit seinem direkten Konkurrenten in den Ring. 

Beide harmonierten auf der Bühne, die einem Boxring nachgestaltet wurde. Nach dem Song gab es viel Lob von der Jury. "Es war der erste Vollbody-Hühnerhaut-Moment bei Voice of Germany", lobte Samu Haber, Frontmann der finnischen Rockband Sunrise Avenue. "Ich bin Riesenfan von beiden."

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Obwohl Etienne Wiebe den Jurymitgliedern gefallen hatte, gab es auch viel Lob für Manuel Süß. Und letztlich entschied sich das Duo Stefanie Kloß/Yvonne Catterfeld für den jungen Mann aus Sachsen. Er sei ein Talent, das Charakter habe und unverwechselbar sei, begründete Stefanie Kloß, die Frontfrau der Bautzner Band  Silbermond, die Entscheidung in der Sendung, die am Donnerstag bei Pro Sieben ausgestrahlt wurde. Manuel Süß, dem die Anspannung deutlich anzusehen war, konnte es kaum fassen. Er war den Tränen nahe. 

Gesangsunterricht schon mit vier

"Ich fühle mich wahnsinnig erleichtert", sagte Manuel Süß nach seinem Auftritt in die Fernsehkamera. "Ich bin wahnsinnig dankbar, vor allem meinen Eltern." Diese haben ihm schon immer das Gefühl gegeben, dass das Musikgeschäft keine brotlose Kunst ist. Denn den Traum, mit Musik sein Leben bestreiten zu können, hatte Manuel schon als Kind. Seine Eltern förderten das. 

Manuel Süß besuchte die Musikschule in Wilsdruff. Mit vier Jahren nahm Manuel zum ersten Mal Gesangsunterricht. Als Fünftklässler stand er zum ersten Mal auf der großen Bühne. "Ich kann behaupten, dass ich mit 22 Jahren schon 18 Jahre Musikerfahrung habe", sagt der gebürtige Kaufbacher. Viel hat er seinem Freund und Mentor Helmar Federowski zu verdanken, der zu DDR-Zeiten als Tonregisseur beim Plattenlabel Amiga tätig war: "Bei mir war direkt klar, dass ich stimmliches Potenzial mitbringe und dadurch wurde ich Helmars Herzensprojekt."

Von Helmar Federowski gefördert

In den letzten Jahren trat er auf kleinen und großen Bühnen auf, sammelte Erfahrung. Das kam ihm bereits in der ersten Runde der Castingshow zugute, in der er mit dem Song Lucifer alle sechs Jurymitglieder überzeugte. Sein Lohn: Er konnte sich einen Coach aussuchen. Manuel Süß entschied sich für das Duo Stefanie Kloß/Yvonne Catterfeld. 

Runde zwei war noch anspruchsvoller. Er musste zusammen mit seinem Konkurrenten Etienne Wiebe, einem 18-jährigen Studenten aus dem Rheinland, singen. Sie entschieden sich für "Legendary", ein Song der US-amerikanischen Rockband Welshly Arms, die 2017 mit dem Titelsong des Films "Power Rangers" bekannt wurde.

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Nach dem Erfolg in Runde zwei geht es für Manuel Süß nun weiter mit dem sogenannten Showdown. Dort wird er ein selbst gewähltes Lied vortragen. Danach werden seine beiden Coaches, also Yvonne Catterfeld und Stefanie Kloß entscheiden, ob er es in die nächste Runde schafft. 

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