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Bautzen

Fußball: Bautzen und Kamenz sind weiter

Im Landespokal muss Budissa in Lichtenberg bis in die Verlängerung. Stahl Riesa fliegt in Königswartha raus. SV Wachau und Zeißig scheitern.

Der Lichtenberger Daniel Bellmann (l.) im Duell mit dem Bautzener Julien Hentsch. Budissa gewann mit 2:1 nach Verlängerung. © Torsten Zettl

Bautzen/Kamenz. Die Fußball-Landesligisten SV Einheit Kamenz und FSV Budissa Bautzen sind erwartungsgemäß in die 2. Runde um den Fußball-Landespokal eingezogen. Die Auslosung findet am Freitag bei der Landesliga-Staffeltagung in Niesky statt. Dann steigen auch die Oberligisten in den Wettbewerb ein, während die sächsischen Vereine der 3. Liga und der Regionalliga Nordost erst ab der 3. Runde dabei sein werden.

„Das war ein klassisches Pokalspiel. Wir haben viele klare Chancen vergeben und den Gegner dadurch starkgemacht. So mussten wir bis in die Verlängerung“, resümierte Budissas Trainer Thomas Hentschel nach dem 2:1 (1:1, 0:0)-Sieg beim Landesklasse-Aufsteiger SV Lichtenberg. „Letztendlich war es ein verdienter Sieg und und für viele unserer Spieler eine gute und wichtige Erfahrung“, so Hentschel. Tom Hagemann (46.), dessen Freigabe aus Bischofswerda noch rechtzeitig kam, und Jakub Sidlo erzielten vor 245 Zuschauern die Tore für Bautzen, Torsten Gronwaldt hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich markiert (85.). Budissas Liga-Kontrahent Einheit Kamenz kam in Großröhrsdorf zu einem 6:1 (3:0)-Erfolg. Sando Schulze (12.), Cornelius Gries (35.), Alexander Schidun (42.), Tom Grellmann (55.), Attila Kanyai (86.) und Jonas Krautschick (89.) trafen. Das Ehrentor markierte Patrick Preuche (84.).

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Für einen Paukenschlag sorgte der von Frank Lippmann trainierte Königswarthaer SV. Der Landesklasse-Aufsteiger behielt gegen Landesligist Stahl Riesa mit 3:2 (1:1) die Oberhand. „Natürlich ärgert mich diese Niederlage. Wir wollten eine Runde weiterkommen, um vielleicht auf einen attraktiven Gegner zu treffen“, meinte Riesas neuer Trainer Andreas Pach. Wiederum war diese Partie ein guter Gradmesser für die Punktspiele. „Bei uns fehlten noch einige Akteure. Wir bekommen die Gegentreffer zu einfach. Königswartha war da cleverer, was natürlich unserer jungen Mannschaft geschuldet ist. Zudem haben wir eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen müssen. Dabei haben wir immerhin den Ausgleich erzielt“, ergänze der Stahl-Coach.

Die frühe Führung des KSV durch Ralf Marrack (7.) egalisierte Franz-Josef Zech postwendend (9.). In der 53. Minute verwandelte Roman Brückner einen Freistoß direkt, Philipp Schröter brachte die Stahlwerker wieder auf Augenhöhe (73.). Als Riesa dem Siegtreffer durchaus nahe war, schloss Brückner einen Konter zum 3:2 ab. „Wir haben unsere Konter gut zu Ende gespielt, vorhandene Schnelligkeitsnachteile geschickt kompensiert“, freute sich KSV-Coach Frank Lippmann. Vergessen war beim Ex-Dynamo der Ärger über den Elfmeter von Kapitän Manuel Schidun in der 39. Minute, den Stahl-Keeper Alexander Goldhammer pariert hatte. Kurz darauf sah Stahl-Neuzugang Florian Klengel die Gelb-Rote Karte.

Kreispokalsieger TSV Wachau lieferte der SG Weixdorf einen großen Kampf, verlor erst im Elfmeterschießen mit 1:3. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 gestanden. Der Landesklässler war durch Martin Stoll (4.) und Sören Becker (18.) mit 2:0 in Führung gegangen, aber Markus Müller (19.) und Benno Sarodnik (46.) schafften den Gleichstand. In der Verlängerung legten erneut die Weixdorfer vor (Röthig/91.), aber in der 120. Minute glückte Frank Müller der umjubelte Ausgleich. Beim Elfmeterschießen konnte nur Max Lehman für Wachau verwandeln, während bei Weixdorf Becker, Röthig, und Pecher die Nerven behielten.

In Zeißig sahen 148 Zuschauer eine 3:0-Führung von Landesligist Germania Mittweida, aber Rostam Geso sorgte mit zwei Toren in der 66. und 70. Minute (Strafstoß) noch für Pokalatmosphäre. Trotz großem Engagement konnte der Landesklässler die 2:3-Niederlage nicht mehr abwenden.

Die SG Empor Possendorf behielt im Duell zweier Landesklassen-Vertreter gegen die SG Crostwitz mit 2:1 (1:0) die Oberhand. Rene Schmidt (27.) und Erik Schmidt (64.) brachten Empor mit 2:0 in Führung. Nach der Gelb-Roten Karte für den Possendorfer Tilmann Brauer nutzte Filip Henzl den folgenden Elfmeter zum 1:2 (74.).

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