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Neue sächsische Spezialität: Radioaktive Arzneimittel

In Dresden-Rossendorf und Radeberg wachsen Unternehmen, die radioaktive Arzneimittel herstellen. Die spüren Krebszellen auf oder zerstören sie durch Bestrahlung. Sachsen plant ein "Radiopharmaceutical Valley".

Von Georg Moeritz
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Im Biologischen Labor: Alexandra Kegler arbeitet an einem Automaten für Zellkulturen im Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung in Dresden-Rossendorf. Eine Spezialität dort sind radioaktive Arzneimittel.
Im Biologischen Labor: Alexandra Kegler arbeitet an einem Automaten für Zellkulturen im Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung in Dresden-Rossendorf. Eine Spezialität dort sind radioaktive Arzneimittel. © dpa/Sebastian Kahnert

Dresden. Kein Zutritt für Schwangere: Wer das Zyklotron in Dresden-Rossendorf anschauen möchte, muss eine Strahlenschutz-Belehrung unterschreiben. Zwar steht nicht mehr der Forschungsreaktor aus der DDR im heutigen Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR). Doch ein Zyklotron mit vielen Spulen und Schläuchen beschleunigt Elementarteilchen immer mehr auf einer Kreisbahn und lenkt sie schließlich in ein Gas, sodass zum Beispiel radioaktives Jod entsteht - ein nützlicher Stoff für die Krebsmedizin.

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