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Bundespolizei fängt Schwarzarbeiter an Grenze ab

Gleich bei 14 Personen war etwas im Argen, als die Ludwigsdorfer Beamten kontrollierten. Sie erwarten entsprechende Konsequenzen.

Symbolbild
Symbolbild © Archiv/Friso Gentsch/dpa

In 14 Fällen sind am vergangenen Wochenende Anzeigen gegen Frauen und Männer aus der Ukraine sowie einen Staatenlosen durch die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf erstattet worden. Während der 50-jährige Staatenlose seit vier Monaten in Deutschland ohne Genehmigung gearbeitet hatte, waren die ukrainischen Staatsangehörigen auf dem Weg zur unerlaubten Arbeitsaufnahme in Deutschland. Darüber informiert Bundespolizei-Sprecherin Ivonne Höppner.

So schnappten die Beamten am Sonnabend fünf Ukrainer im Alter von 48, 37, 35, 24 und 23 sowie eine 39-jährige Ukrainerin in Kodersdorf. Alle sechs waren auf dem Weg zur Schwarzarbeit in Deutschland. Kurze Zeit später bemerkten die Bundespolizisten an der Anschlussstelle Görlitz einen 45-jährigen Ukrainer, der gar nicht nach Deutschland hätte einreisen dürfen, weil für ihn ein Einreise- und Aufenthaltsverbot bis August 2022 besteht.

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Am Sonntag stellten die Beamten zwei Ukrainer und drei Ukrainerinnen fest, die auf dem Weg zur Arbeit waren. Während die Männer (30, 28) nach Oldenburg unterwegs waren, war das Reiseziel der beiden Frauen (47, 46) Stuttgart. Die 52-jährige Ukrainerin wollte nach Rheinland-Pfalz. Keiner der fünf Personen hatte eine Genehmigung in Deutschland zu arbeiten.

Die ukrainischen Staatsangehörigen wurden, einhergehend mit einem zweijährigen
Einreiseverbot, nach Polen abgeschoben. Das letzte Wort zum Aufenthalt des
Staatenlosen hat nun laut Höppner die zuständige Ausländerbehörde. (SZ)

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