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Corona: Viathea fällt erneut aus

Auch in diesem Jahr gibt es wegen der Pandemie kein Straßentheaterfestival in Görlitz. Es gibt aber einen Plan B und einen Termin für 2022.

Das Straßentheaterfestival Viathea ist über die 25 Jahre gewachsen. Aufgrund der Corona-Pandemie fällt es nun bereits zum zweiten Mal hintereinander aus.
Das Straßentheaterfestival Viathea ist über die 25 Jahre gewachsen. Aufgrund der Corona-Pandemie fällt es nun bereits zum zweiten Mal hintereinander aus. ©  SZ-Archiv

Das Görlitzer Straßentheaterfestival Viathea muss auch in diesem Jahr abgesagt werden. Grund ist die immer noch anhaltende dritte Corona-Welle. Das macht die für den 1. bis 3. Juli geplante Großveranstaltung unmöglich, teilen die Veranstalter mit.

Um in diesem Jahr dennoch Kultur in der Stadt erlebbar zu machen, arbeitet das Theater an einem pandemietauglichen Plan B. Dieser solle "punktuelle künstlerische Darbietungen im öffentlichen Raum ermöglichen und so die Stadt als Bühne wieder wachküssen", heißt es in einer Pressemitteilung.

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Am Plan B wird noch gearbeitet, deshalb sind noch keine genauen Angaben möglich, erklärt Jasmin Schröter vom Gerhart-Hauptmann-Theater. "Wir müssen schauen, was realisierbar ist."

Fest steht, Plan B soll klein und regional werden. Auch voriges Jahr musste das Viathea abgesagt werden. In den Jahren zuvor hatte es tausende Besucher aus Görlitz, dem Umland und entfernteren Regionen angelockt. Die Hoffnung, dass es so wieder werden könnte, liegt nun auf dem kommenden Jahr.

Dieses Jahr zum zweiten Mal das Viathea in seiner eigentlichen Form abzusagen, sei sehr schwer gewesen. "Sowohl die Künstlerinnen und Künstler haben sich sehr darauf gefreut", sagt Jasmin Schröter, und ebenso habe Projektleiterin Christiane Hoffmann schon viel Mühe hineingegeben. Auch den Partnern musste abgesagt werden. "Wir alle haben gehofft", sagt Jasmin Schröter. Anfang des Jahres sei der Optimismus auch noch groß gewesen. Im März hatte die Unterstützungs-Auktion durch den Viathea-Förderverein, obwohl sie ausschließlich als Online-Format stattfand, 2.000 Euro eingebracht. Aber mit der Entwicklung der Infektionszahlen aktuell fiel die Entscheidung auf die Absage, oder besser, auf Plan B.

Fest steht dafür, wann die 26. Viathea-Ausgabe stattfinden soll: im kommenden Jahr vom 7. bis 9. Juli. Allein stehen die Viathea-Organisatoren nicht mit ihrer diesjährigen Entscheidung. So wurde beispielsweise auch das Altstadtfest wegen der zu unsicheren Lage abgesagt. Auch hier ist geplant, kleinere, punktuelle Veranstaltungen stattfinden zu lassen. (SZ)

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