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Großforschungszentrum: Astrophysik holt die Welt nach Görlitz

Das Deutsche Zentrum für Astrophysik hat erste Räume im Görlitzer Zentrum bezogen. 1,1 Milliarden Euro erhält das Zentrum bis 2038. Was daraus entstehen kann, machte auch ein Videogruß aus Südafrika deutlich.

Von Susanne Sodan
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Schlüsselübergabe für das DZA (v. li.): Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, TU-Rektorin Ursula Staudinger, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger, DAZ-Chef Günther Hasinger und der Görlitzer OB Octavian Ursu.
Schlüsselübergabe für das DZA (v. li.): Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, TU-Rektorin Ursula Staudinger, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger, DAZ-Chef Günther Hasinger und der Görlitzer OB Octavian Ursu. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Es sind beeindruckende Bilder. Der Astronom Michael Kramer steht in der Karoo-Halbwüste vor einer großen weißen Radioschüssel. "Schöne Grüße aus Südafrika in die Lausitz", sagt der Direktor des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie. "Wir stehen hier vor der ersten echten SKA-Schüssel", erklärt er. SKA steht für Square Kilometre Array. Das größte Teleskop der Welt soll es werden - bestehend aus zig Radioantennen in Südafrika und Australien. Lauter Ohren ins Weltall. Zum Beispiel, um Schwarze Löcher aufzuspüren oder auch herauszufinden, wie die ersten Sterne und Galaxien entstanden sind. Es geht um riesige Datenmengen. Eines Tages sollen die in Görlitz ausgewertet werden. Nur eines von mehreren Vorhaben des Deutschen Zentrums für Astrophysik.

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