Görlitz
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Gasspürer forschen in Görlitz nach Lecks an Leitungen

Gas ist ein teures und knappes Gut. Damit so wenig wie möglich aus den Leitungen entweicht, lassen die Stadtwerke Görlitz das Netz regelmäßig überprüfen.

Von Gabriela Lachnit
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Alexander Höer ist Gasspürer. Im vorigen Jahr war er in Görlitz unterwegs und forschte nach Lecks an Gasleitungen.
Alexander Höer ist Gasspürer. Im vorigen Jahr war er in Görlitz unterwegs und forschte nach Lecks an Gasleitungen. © Martin Schneider

In Görlitz sind bis Ende November die Gasspürer unterwegs. Im Auftrag der Stadtwerke Görlitz werden im Stadtgebiet Kontrollen an den Gasleitungen vorgenommen. Das passiert regelmäßig im Herbst.

300 Kilometer Gasnetz in Görlitz

Die Gasspürer forschen dabei mit technischen Hilfsmitteln nach Lecks im Gasleitungsnetz. Die Überprüfung erfolgt bis zu den in der Erde verlegten Anschlüssen am Haus. In Görlitz ist in diesem Jahr die Firma Sewerin mit der Prüfung der Gasleitungen beauftragt. "Deren Mitarbeiter können sich entsprechend ausweisen", informiert Stadtwerke-Sprecherin Belinda Brüchner. Sie bittet die Grundstückseigentümer, den Gasprüfern Zutritt zum Grundstück zu gewähren.


In Görlitz umfasst das Gasleitungsnetz 300 Kilometer. Nicht jeder Kilometer wird jedes Jahr kontrolliert, aber alle vier Jahre ist das Görlitzer Gasnetz komplett überprüft. Zusätzlich 13 Kilometer sind Gashochdruck-Leitungen, die jährlich geprüft werden. Auch sensible Leitungen, darunter noch die alten, kommen öfter dran.