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Görlitz verkauft Grundstück für Bauen 4.0

Bald kann gebaut werden - für die Bauforschung. Ein Grundstück in Klingewalde wird dafür an die TU Dresden verkauft. Die hat 2019 das Projekt Bauen 4.0 ins Leben gerufen.

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Ein Bauarbeiter bedient einen Bagger per VR-Headset. Um solche Dinge geht es bei Bauen 4.0.
Ein Bauarbeiter bedient einen Bagger per VR-Headset. Um solche Dinge geht es bei Bauen 4.0. © Tobias Ritz / CFLab

Voraussichtlich Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres kann der erste Spatenstich getan werden für die Bauforschungs-Halle im Gewerbegebiet Nord-Ost bei Klingewalde. Der Görlitzer Stadtrat stimmte am Donnerstagabend für den Verkauf eines Grundstückes an die Construction Future Lab gGmbH, die eng mit der TU Dresden verbunden ist.

2019 hat die TU Dresden das Projekt Bauen 4.0 ins Leben gerufen. In den vergangenen Jahren wurde an neuen Technologien für das Bauen der Zukunft geforscht. Es geht etwa um digitalisierte, effizientere Prozesse und automatisierte, vernetzte Maschinen. In Klingewalde sollen die Ergebnisse der bisherigen Forschungen weiterentwickelt und getestet werden. Dafür entstand vor zwei Jahren das Construction Future Lab, das jetzt in Klingewalde ein rund 1.000 Quadratmeter großes Gebäude mit einer Maschinenhalle, Laboren und Büros bauen will.

Das Gelände, gelegen an der Klingewalder Höhe nahe der Rothenburger Straße, ist insgesamt 8,5 Hektar groß. Der Kaufpreis beträgt rund 910.000 Euro. Gefördert wurde das Projekt Bauen 4.0 durch das Kohleausstiegsprogramm mit rund neun Millionen Euro. (SZ)