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Endlich wieder feiern in Görlitz

Gleich an mehreren Orten in der Stadt konnte am Wochenende gefeiert werden. Die niedrigen Inzidenzzahlen machten es möglich. Die Veranstalter sind zufrieden.

Max Giesinger und seine Band begeisterten am Freitag in der Landskron-Brauerei.
Max Giesinger und seine Band begeisterten am Freitag in der Landskron-Brauerei. © Landskron

Max Giesinger ist mit seinem Konzert am vergangenen Wochenende in der Landskron-Brauerei offensichtlich sehr zufrieden. "Danke Görlitz! Wie krass war der Abend bitte?", schreibt er bei Facebook und garniert das Ganze noch mit drei Herzchen. Seine Fans kommentieren den Eintrag begeistert.

Endlich wieder Konzerte, endlich wieder Live-Musik, ohne Maske, ohne Abstand: Das Max-Giesinger-Konzert in Görlitz war ausverkauft. 999 Leute durften rein, den Corona-Regeln entsprechend. Und entsprechend durften die Besucher auch feiern.

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"Es war wirklich eine gute Stimmung", sagt Steffen Lauterbach. Er ist bei Landskron unter anderem fürs Marketing zuständig. Die Masken konnten an diesem Abend in den Taschen bleiben, es sei denn ein Konzertbesucher musste auf Toilette. Auf die Abstandsregel konnte verzichtet werden. In diesem Rahmen habe alles sehr gut funktioniert, so Steffen Lauterbach.

Die Landskron Kulturbrauerei schaut nun auf das nächste große Ereignis. Am 27. August tritt der Ire Ray Garvey in Görlitz auf, unter ähnlichen Bedingungen wie jetzt Max Giesinger. "Wir hoffen, dass das auch so bleibt", sagt Steffen Lauterbach. Garantien gebe es aber in Zeiten der Pandemie eben keine.

Neben dem Auftritt Max Giesingers gab es am Wochenende noch weitere Veranstaltungen, bei denen Musikfreunde in Görlitz zusammenkamen. Das Stadthallengarten-Open-Air-Festival fand zum 7. Mal statt. Sicherlich einer der Höhepunkte: Der Auftritt der Rolling-Stones-Coverband Starfucker. Mike Kilian, bekannt von der DDR-Band Rockhaus, ist dort Mitglied. Die Macher des Festivals, die Incaming Media GmbH aus Görlitz jedenfalls fassten das Festival so zusammen: "Wir waren zufrieden."

Zufriedenheit auch beim Fokus-Festival: „Trotz der vielen Veranstaltungen, die parallel liefen, hatten wir bei allen Angeboten Publikum, es war nirgendwo leer“, sagt Christian Thomas vom Verein Second Attempt. Besucherzahlen habe er noch nicht: „Ich bin noch am Zählen der Kasse.“

Hinter den Kulissen sei es aber recht turbulent zugegangen. Hauptgrund war das „Energie-Kraftwerk“, eine neue Techno-Bühne, die vor dem Bioladen auf der Bautzener Straße stehen sollte. Dort war sie aber viel zu laut. „Wir haben sie am Freitag für eine halbe Stunde probiert, aber das ging gar nicht“, sagt Christian Thomas. Die Anwohner sahen das genauso: Es gab sofort mehrere Beschwerden. Daraufhin musste die Bühne in den Saal umziehen. Dort war eigentlich Kino geplant, das musste in einen kleineren Raum ausweichen. Und das Theaterzelt, das auf dem Lutherplatz stehen sollte, bekam nun den frei gewordenen Platz vor dem Bioladen. Dadurch gab es auf dem Lutherplatz gar keine Angebote, aber andererseits hatte das den Vorteil, dass alle Angebote in der Rabryka und im Werk I vereint waren, also mit kurzen Wegen für Publikum und Helfer.

„Als all die Veränderungen umgesetzt waren, lief es gut“, sagt Christian Thomas. Sowohl von Gästen als auch von den Bühnenbetreuern habe er sehr positive Rückmeldungen erhalten.

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