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Warum die Polizei die Görlitzer Altstadt immer noch als "gefährlich" einstuft

Die Ordnungshüter sprechen im Zusammenhang mit der Görlitzer Altstadt von einem Kriminalitätsschwerpunkt – nicht zum ersten Mal. Was das bedeutet.

Von Marc Hörcher
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Seit einigen Jahren stehen diese Überwachungskameras an der Altstadtbrücke und an vier weiteren Standorten.
Seit einigen Jahren stehen diese Überwachungskameras an der Altstadtbrücke und an vier weiteren Standorten. © freier Fotograf

Die Görlitzer Altstadt gilt als „gefährlicher Ort“. Zumindest stuft es die sächsische Polizei so ein. Das geht aus der aktuellen Antwort auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linke) hervor. Insgesamt 55 solcher Kriminalitätsschwerpunkte führt die Polizei derzeit in Sachsen. Die Lage wird regelmäßig neu bewertet und ebenso regelmäßig von der Oppositionspartei abgefragt. Köditz äußerte sich besorgt, dass die Polizei nun mehr gefährliche Orte definiert als in den Vorjahren - 2017 waren es noch 26. In Zittau zählen jetzt auch Chopin- und Friedensstraße dazu. „Bei allen Personen, die sich dort aufhalten, darf ohne weitere Voraussetzungen eine Identitätsfeststellung durchgeführt werden. Praktisch heißt das: Kontrolle auch von völlig Unverdächtigen und Unbescholtenen“, meint die Abgeordnete.

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