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Kreis Görlitz: Bundespolizei findet 66 Migranten

Anfang der Woche war die Lage im Landkreis Görlitz eher ruhig. Doch das änderte sich am Donnerstag.

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Migranten sitzen im Wartebereich am Grenzübergang Ludwigsdorf in Görlitz.
Migranten sitzen im Wartebereich am Grenzübergang Ludwigsdorf in Görlitz. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Diese Woche sind an verschiedenen Orten im Landkreis Görlitz Migranten aufgegriffen worden. Darüber informiert Michael Engler, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Von Montag bis Mittwoch seien es nur wenige, aber allein am Donnerstag 43 Personen gewesen. Bis Freitagmittag erhöhte sich die Wochenbilanz auf insgesamt 66 unerlaubt eingereiste Ausländer im Gewahrsam der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Es handelte sich vor allem um afghanische, aber auch um indische und somalische Staatsangehörige. Drei Männer kamen zudem aus Sri Lanka, Marokko und Syrien.

Mitunter erhielt die Bundespolizei Hinweise aus der Bevölkerung, in zwei Fällen auch von Mitarbeitern verschiedener Verkehrsunternehmen. In einem anderen Fall stellten Beamte des Autobahnpolizeireviers Bautzen hinter der Lärmschutzwand an der Autobahn bei Kodersdorf mehrere Ausländer und übergaben diese ebenfalls an die Bundespolizei. Ohne wahrscheinlich die Gefahr zu kennen, hatte eine andere Gruppe von Migranten darüber hinaus das Eisenbahngleis zwischen Görlitz und Reichenbach als Fußweg gewählt. (SZ)