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Stadtwerke-Görlitz-Mitarbeiter lesen Zähler nicht mehr selbst ab

Ein Leipziger Unternehmen übernimmt seit 1. April das Ablesen der Zählerstände. Das soll Vorteile für die Kunden haben.

Von Ingo Kramer
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Die Görlitzer Stadtwerke-Mitarbeiter lesen Gaszähler wie diesen künftig nicht mehr selbst ab.
Die Görlitzer Stadtwerke-Mitarbeiter lesen Gaszähler wie diesen künftig nicht mehr selbst ab. © dpa

Kein Aprilscherz: Die Mitarbeiter der Stadtwerke Görlitz lesen seit 1. April die Strom-, Wasser- und Gaszähler nicht mehr selbst ab. Darüber informiert Stadtwerke-Sprecherin Denise Seifert. Stattdessen werde ein externer Dienstleister die Zählerablesung übernehmen: die Metering Service Gesellschaft mbH (MSG), ein Leipziger Unternehmen.

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„Die Mitarbeiter sind im Auftrag der Stadtwerke Görlitz tätig und werden sich durch einen Dienstausweis ausweisen“, so die Sprecherin. Dass das wirtschaftliche Gründe haben könnte, sagt sie nicht. Angebliches Ziel sei stattdessen „die Verbesserung und Optimierung von Prozessen für den Kunden.“ Die Ablesekarten seien künftig durch einen QR-Code individualisiert, der dem Kunden ein schnelles Eingeben ermögliche. Telefonisch könne der Zählerstand rund um die Uhr an einen Sprachcomputer oder während der Geschäftszeiten persönlich übermittelt werden.

Da die Ablesekarten in Zukunft automatisiert extern ausgelesen werden, bitten die Stadtwerke darum, die Karten nicht mehr an sie zurückzusenden, sondern die Adresse zu nutzen, die auf der Karte steht. Die Stadtwerke beschreiben das Ganze positiv: Die Metering Service Gesellschaft habe langjährige Erfahrungen und sei bekannt für ihre hohe Servicequalität.