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Soko Argus fahndet nach gestohlener Turbine

Die Polizei fragt daher: Wem sind vom 1. August bis 20. Oktober verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Lorenzstraße in Tauchritz aufgefallen?

Ein Vergleichsfoto zur gestohlenen Turbine
Ein Vergleichsfoto zur gestohlenen Turbine ©  Polizeidirektion Görlitz

In den vergangenen Monaten hatten Unbekannte aus einer Garage an der Lorenzstraße in Tauchritz eine historische Flugzeugturbine gestohlen. Diese hatte einen Wert von circa 5.000 Euro, teilt Polizeisprecher Marc Klinger mit. Die Täter verursachten laut Polizei einen Sachschaden von etwa 20 Euro. Der geschädigte Verein wollte das MIG-Flugzeugtriebwerk aus DDR-Zeiten als Ausstellungsstück aufbereiten. Die Täter entwendeten das Flugzeugteil ohne Gestell und ohne ursprüngliche Rohrverlängerung.

Ein Fotos de Originaltriebwerks
Ein Fotos de Originaltriebwerks ©  Polizeidirektion Görlitz

Die Turbine hatte ein Gewicht von rund einer Tonne, was auf einen aufwendigen Transport schließen lässt. Die Kriminalisten der Sonderkommission Argus haben die Ermittlungen übernommen und fahnden nach den Tätern und der Turbine:

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  • Wem sind vom 1. August bis 20. Oktober 2020 verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Lorenzstraße in Tauchritz aufgefallen?
  • Wer kann sonstige Hinweise zur Tat oder den Tätern geben?
  • Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort der Turbine machen?

Hinweise nimmt die Soko Argus unter der Rufnummer 03581 468 - 100 sowie der E-Mail-Adresse [email protected] oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die ehemaligen Bergleute sind stinksauer. Sie wollen ihre Turbine zurück, die hier im Bild zu sehen ist.
Die ehemaligen Bergleute sind stinksauer. Sie wollen ihre Turbine zurück, die hier im Bild zu sehen ist. ©  Polizeidirektion Görlitz

Elfjähriger von Bus erfasst

Am Donnerstagmorgen hat es auf der Cottbuser Straße in Görlitz gekracht. Ein Busfahrer, der gerade anfuhr, erfasste einen Elfjährigen. Dieser überquerte offenbar trotz roter Fußgängerampel die Straße an der Kreuzung Rauschwalder Straße. Der Junge kam schwerverletzt in ein Krankenhaus, teilt Polizeisprecher Sebastian Ulbrich mit. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz übernahm die weiteren Ermittlungen.

Die Polizei bittet auch in diesem Fall um Zeugenhinweise. Wer kann Angaben zum Verhalten des Jungen vor dem Unfall machen? Bitte setzten Sie sich mit dem Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 03591 367 - 0 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung.

Polizei erwischt sieben Temposünder

Zwischen Hagenwerder und See haben Görlitzer Polizisten insgesamt Temposünder verwarnt, die sie dort während einer Kontrolle am Donnerstag auf den Straßen blitzten.

Auf der B 99 fuhren in einer Stunde 41 Fahrzeuge durch die Messstelle. Die Beamten verwarnten drei Fahrer. Bei zulässigen 50 km/h lag die höchste gemessene Geschwindigkeit bei 62 km/h, teilt Polizeisprecher Kai Siebenäuger mit.

Auf der Hauptstraße in See passierten in einer Stunde 46 Fahrzeugführer die Kontrolle. Die Uniformierten ahndeten vier Überschreitungen. Dabei lag die höchste Geschwindigkeit bei 67 km/h. Erlaubten waren 50 km/h, so Siebenäuger.

Raser hatte über 100 km/h zu viel auf dem Tacho

Fast jeder Fünfte ist am Donnerstagnachmittag zu schnell auf der A4 in Höhe des Parkplatzes An der Neiße unterwegs gewesen. In der vierstündigen Kontrolle überschritten laut Ulbrich 418 von 2.504 gemessenen Fahrzeugen die zulässigen 80 km/h. Davon waren 214 Verkehrsteilnehmer sogar erheblich zu schnell und werden demnächst Post von der Bußgeldstelle erhalten. Schnellster unter ihnen war ein Raser, den das System mit 182 km/h erfasste.

Panne überführt berauschten Fahrer

Am Donnerstagabend fuhr ein berauschter 32-jähriger Mercedes-Fahrer durch den Autobahntunnel Königshainer Berge. Er musste offenbar wegen eines technischen Defekts im Tunnel Königshainer Berge anhalten. Dort kontrollierte eine Streife der Autobahnpolizei den Mann und überprüfte seine Fahrtüchtigkeit. Ein Drogentest schlug auf Amphetamine und Cannabis an. Die Beamten fuhren mit dem Ertappten zur Blutentnahme in ein Krankenhaus und untersagten die Weiterfahrt. Den Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz brachten sie zur Anzeige, so Ulbrich. (SZ)

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