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Wie die AfD die Corona-Demos für sich verbuchen will

Die AfD fordert, das Versammlungsrecht zu öffnen. Dabei kann sie in Görlitz nicht bei den Protestlern Fuß fassen. Andere waren schneller - und radikaler.

Von Susanne Sodan
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Auf dem Postplatz begann die Demo, bei der laut Polizei rund 600 Protestler zusammenkamen. Eigentlich waren es vier Demos, von dreien merkte man aber wenig.
Auf dem Postplatz begann die Demo, bei der laut Polizei rund 600 Protestler zusammenkamen. Eigentlich waren es vier Demos, von dreien merkte man aber wenig. © SZ/sdn

Um die 600 Personen haben sich an der Montagsdemo in Görlitz beteiligt. Ein Ziel: "Das Bestrafen der Schuldigen, die uns drangsalieren", teilte Demo-Anmelder Frank Liske auf dem Postplatz mit. Wieder waren mehr als zehn Personen bei der Demo anwesend, deshalb musste sie geschlossen werden. Wieder Lautsprecher-Ansagen der Polizei, die niedergejohlt werden. Wieder diverse "Spaziergänge" durch die Stadt, weitere Versammlungen. Es gebe in Görlitz an diesem Abend noch weitere Demonstrationen, so Liske zu seinen Anhängern, "geht einfach mal gucken". Drei weitere Versammlungen waren angemeldet, zwei davon direkt von der AfD.

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