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Waggonbau: Einigung ist kein Anlass für Euphorie

Alstom und IG Metall haben Mühe, den Tarifvertrag als Erfolg zu verkaufen. Aber ein besserer Ausweg aus der misslichen Lage ist nicht zu sehen.

Von Sebastian Beutler
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Der Waggonbau in Görlitz wird auch weiterhin im Alstom-Konzern bleiben.
Der Waggonbau in Görlitz wird auch weiterhin im Alstom-Konzern bleiben. © Foto: Martin Schneider, Montage: SZ-Bildstelle

Überraschend lange brauchten die Verhandlungsführer von Alstom und IG Metall, um den gefundenen Kompromiss zu den Waggonbau-Werken zu würdigen. Während der Gesamtbetriebsratsvorsitzende das Ergebnis schon wenige Stunden nach der Einigung als das Beste bezeichnete, was zu erreichen war, gab es Statements von Alstom erst am späten Montagnachmittag, von der IG Metall sogar erst im Laufe des Dienstags. Und nach Euphorie klangen die nicht.

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