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Elf Millionen Euro für Priestewitz

Was für ein Paukenschlag: Der Bund fördert den Breitbandausbau in der Gemeinde und macht damit über 1.300 Haushalten Hoffnung auf schnelleres Internet.

Grund zur Freude hat Priestewitz: Für den Breitbandausbau erhält die Gemeinde elf Millionen.
Grund zur Freude hat Priestewitz: Für den Breitbandausbau erhält die Gemeinde elf Millionen. © SZ/Uwe Soeder (Symbolbild)

Priestewitz. Wenn da nicht die Sektkorken im Gemeindeamt knallen dürfen: Mit einem Bescheid informierte am Montag das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, dass der Bund den Breitbandausbau in der Gemeinde Priestewitz mit insgesamt 11,778 Millionen Euro fördern wird. Die Summe entspricht 60 Prozent des Gesamtfördervolumens von 19,63 Mio. Euro. Die Co-Finanzierung der Ausbaumaßnahme übernehme der Freistaat Sachsen. 

Praktisch bedeutet das: In allen mit schnellem Internet unterversorgten Priestewitzer Ortsteilen, in denen ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch ein Telekommunikationsunternehmen bisher nicht erfolgte, werde nun mit Hilfe des Fördergeldes die sogenannte „Wirtschaftlichkeitslücke“ geschlossen. 

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Als unterversorgt gelten gemäß den Fördervorschriften alle Adressen, die momentan mit 30 oder weniger Mbit/s Bandbreite versorgt werden können. Dies betreffe 1.338 Haushalte in der Gemeinde Priestewitz.

 „Die Schließung der ‚weißen Flecken‘ im Landkreis Meißen ist überfällig! Dass die Gemeinde Priestewitz diesem Ziel nun immer näher kommt, freut mich sehr! Hier ist das Fördergeld des Bundes gut angelegt“, betont der Bundestagsabgeordnete Thomas de Maizière. 

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Gelder, die von Priestewitz lang ersehnt sind. "Wir brauchen die Mittel dringend und sind unheimlich glücklich! Es ist jetzt unser Ziel, die Verträge mit den Telekommunikationsunternehmen schnellstens zu unterzeichnen", freut sich Bürgermeisterin Manuela Gajewi. Jetzt könne es endlich losgehen.   

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