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Arznei aus Hanf für Schmerzpatienten

Die Cannabis-Firma Demecan verkündet in Naunhof den baldigen Vertriebsstart. Das Medieninteresse ist groß.

Von Kathrin Krüger
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Freude bei den Geschäftsführern von Demecan in Naunhof: Adrian Fischer, Cornelius Maurer, Jörg Wellmann und Constantin von der Groeben (v.l.) konnten am Donnerstag zum Richtfest einladen
Freude bei den Geschäftsführern von Demecan in Naunhof: Adrian Fischer, Cornelius Maurer, Jörg Wellmann und Constantin von der Groeben (v.l.) konnten am Donnerstag zum Richtfest einladen © Norbert Millauer

Naunhof. Christoph Zimmer-Conrad ist sich sicher: „Die Sache hier hat Hanf und Fuß“, scherzt der Referatsleiter, der Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) vertritt. 100 Kilogramm medizinisches Cannabis pro Monat werden demnächst im ehemaligen Löblein-Schlachthof an Apotheken verschickt – im Auftrag der deutschen Cannabis-Agentur. 100.000 Schmerzpatienten, darunter vor allem Menschen mit Tumorerkrankungen, warten auf diese pflanzliche Schmerzlinderung. Mit dem Richtfest der Firma Deutsches Medizinal-Cannabis (Demecan) wurde Naunhof zum Deutschen Zentrum für dieses Betäubungsmittel erklärt.

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