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Freitelsdorfer hadern mit dem schnellen Internet

Einwohner des Ebersbacher Ortsteils haben Verträge mit der Telekom. Nun bringt die SachsenEnergie Breitband ins Dorf. Müssen die Leute doppelt zahlen?

Von Kathrin Krüger
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Der Ebersbacher Ortsteil Freitelsdorf hat eine Sonderstellung bei der Breitbandverkabelung inne. Hier sollte die Telekom bauen - macht sie aber nicht.
Der Ebersbacher Ortsteil Freitelsdorf hat eine Sonderstellung bei der Breitbandverkabelung inne. Hier sollte die Telekom bauen - macht sie aber nicht. © Kristin Richter

Freitelsdorf. Bis zum Nikolaustag am 6. Dezember müssen sich die meisten Einwohner des Ebersbacher Ortsteils laut Erik Tischer entscheiden: Wollen sie ihr Haus bis Ende 2024 mit Glasfaserkabel von der SachsenEnergie AG erschließen lassen? Dann müssten sie einen Gestattungsvertrag abschließen, der entweder kostenfrei ist, wenn eine Internetvereinbarung mit 24 Monaten Laufzeit folgt. Oder sie müssten 990 Euro ohne so eine Vereinbarung bezahlen. Was so auch in den übrigen Ortsteilen gängige Praxis für die Breitbanderschließung ist, treibt den Freitelsdorfer die Wut ins Gesicht.

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