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Leerlauf durfte nicht entstehen

105 Mitarbeiter des Lampertswalder Laminatproduzenten haben in dieser Woche die erste Biontech-Dosis bekommen.

Der Laminathersteller Kronospan Lampertswalde.
Der Laminathersteller Kronospan Lampertswalde. © Brühl/Archiv

Lampertswalde. Seit 7. Juni dürfen Betriebsärzte die Corona-Impfung vornehmen. Bereits einen Tag später bekamen die Mitarbeiter von Kronospan Lampertswalde, die Interesse an dem schützenden Piecks bekundet hatten, ihre erste Dosis. „Uns stand Biontech-Pfizer-Impfstoff für 90 Leute zur Verfügung“, erklärt die Coronabeauftragte des Unternehmens Cathrin Eckard. „Wir waren positiv überrascht, wie gut das Impfangebot ankommt.“ Die Anmeldeliste war innerhalb von zwei Tagen voll – weitere Impfwillige mussten auf eine Warteliste gesetzt werden.

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Da die Kronospan-Betriebsärztin nicht permanent im Unternehmen ist, fand die Impfung praktisch im Fünfminutentakt statt. Größte Herausforderung sei die Koordination gewesen, um die Angestellten und Arbeiter der verschiedenen Schichten so einzubinden, dass kein Leerlauf entsteht. Am Ende konnten mit Überschussmengen aus den Ampullen sogar 105 Mitarbeiter geimpft und die Warteliste bereits am gleichen Tag reduziert werden. Die zweite Impfdosis soll den Kronospan-Beschäftigten am 6. Juli verabreicht werden. „Da schauen wir dann, ob wir vielleicht noch ein paar mehr Kollegen impfen können“, sagt die Coronabeauftragte.

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Die Gesundheitsfürsorge stehe im Unternehmen schon seit dem Pandemieausbruch im Fokus. Kronospan habe die Hygienevorschriften sehr ernst genommen und für ausreichende Testmöglichkeiten gesorgt. Sofort, nachdem bekannt wurde, dass auch Betriebsärzte impfen dürfen, ließ Geschäftsführer David Brenner die Impfaktion am Standort Lampertswalde innerhalb weniger Tage organisieren. Insgesamt beschäftigt die Firma hier etwa 700 Mitarbeiter.

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