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Großenhain

Neu: Ab in die Mitte!

Der Innenstadt-Wettbewerb wird zum 18. Mal ausgerufen. Großenhain beteiligte sich schon mal erfolgreich.

Die Fotomontage der Dresdner Architekten-Gemeinschaft Pussert und Kosch zeigt, wie ein neues Dresdner Tor den südlichen Eingang zur Großenhainer Innenstadt markieren sollte.
Die Fotomontage der Dresdner Architekten-Gemeinschaft Pussert und Kosch zeigt, wie ein neues Dresdner Tor den südlichen Eingang zur Großenhainer Innenstadt markieren sollte. ©  privat

Großenhain. Staatsminister Thomas Schmidt hat in Dresden eine neue Runde des Wettbewerbs „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ gestartet. Als Schirmherr verkündete er das diesjährige Motto „Lebensraum Stadt: Handel, Wandel, Vielfalt“, unter dem ab sofort kreative Ideen gesucht werden, die Innovationen in die Innenstädte des Freistaates bringen. Dafür loben das Staatsministerium für Regionalentwicklung (SMR) und das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) gemeinsam ein Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro aus.

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„Die Initiative ‚Ab in die Mitte‘ hat in den letzten Jahren viel bewegt, um die Ortszentren in unseren Städten und Gemeinden attraktiver und lebenswerter zu gestalten", sagt Schmidt. Auch Großenhain hatte schon erfolgreich bei dem nun zum 18. Mal gestarteten Wettbewerb mitgemacht. Die Stadt bewarb sich 2004 mit der Idee modernistisch anmutender Stadttore und erhielt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Mit dem Slogan "Tore öffnen sich zur Stadt" wurde der Gedanke eines Stadttores als neues Wahrzeichen verfolgt. Es ging nicht darum, die historischen Stadttore aufzubauen, sondern den historischen Stadtkern architektonisch abzugrenzen und touristisch einen Blickpunkt zu schaffen. Mit dem Preisgeld wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Sieger wurden die Architekten Pussert und Kosch, die mit hohen Ziegelbändern - ähnlich einem umgedrehten U - die vier Tore nachempfanden.

Die Großenhainer konnten sich mit der Idee letztlich nicht anfreunden. Das Tor an der Dresdner Kreuzung hieß alsbald der "Hungerhaken". Gebaut wurde er nie. Begründung: Es fanden sich keine Sponsoren. 2016 wollte sich die Stadt nochmal bewerben mit originellen Spielgeräten für die Promenade. Das ist dann aber doch nichts geworden.

Bei dem neuen Wettbewerb können nicht nur sächsische Städte und Gemeinden teilnehmen, sondern auch private Initiativen mit Zustimmung der jeweiligen Stadt im Freistaat. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 17. September. Die Preisverleihung soll am 11. November in Delitzsch stattfinden. Delitzsch erhielt im Vorjahr einen zweiten Preis. (SZ/krü)

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