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Schweinemast Stroga will investieren

Vor zwei Jahren lehnten Stadt und Ortschaftsrat eine Erweiterung noch ab. Das Landratsamt entschied dennoch positiv. Jetzt gibt´s einen neuen Antrag.

Zur Schweinmast in Stroga gab es lange Beschwerden über Geruchsbelästigung.
Zur Schweinmast in Stroga gab es lange Beschwerden über Geruchsbelästigung. © Montage: Anne Hübschmann

Stroga/Großenhain. Der Technische Ausschuss des Stadtrates behandelt am Montag in öffentlicher Sitzung einen Antrag der Schweinemastanlage in Stroga. Der seit über zehn Jahren ansässige Betrieb will wieder mehr Mastschweine und weniger Ferkel produzieren. Außerdem sollen beim Umbau laut Vorlage auch Güllekanäle in den Ställen und das gesamte Güllesystem saniert werden. Diesmal ist den Betreibern das städtische Okay sicher. Denn auch der Ortschaftsrat Stroga/Nasseböhla stimmte dem beim Kreisumweltamt laufenden Verfahren zu.

Vor zwei Jahren sah das noch anders aus. Damals kamen zu den 1.000 Mastschweinen noch 2.000 Ferkel mit einem Gewicht von acht bis 25 Kilo als getrennte Aufzucht hinzu. Der Ortschaftsrat versagte wegen der Geruchsbelästigungen seine Zustimmung, auch die Stadt lehnte daraufhin ab. Der Landkreis aber ersetzte das gemeindliche Einvernehmen. Ein neues Güllebecken mit Vorgrube wurde schon damals genehmigt.

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