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"Sogar 10-Jährige dealen schon"

Die Kontakt- und Anlaufstelle KAM in Großenhain und Meißen hilft als neutraler Ort mit Beratung u. a. bei Suchtproblemen. Ihre Weiterexistenz stand auf der Kippe.

Von Kathrin Krüger
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Die Berater Anke Kaleße und Jens Höfer sowie David Meis (v.l.) vom Träger Produktionsschule Moritzburg in der Großenhainer KAM-Beratung Dresdner Straße.
Die Berater Anke Kaleße und Jens Höfer sowie David Meis (v.l.) vom Träger Produktionsschule Moritzburg in der Großenhainer KAM-Beratung Dresdner Straße. © Kristin Richter

Großenhain/Meißen. Von außen ist die Beratungsstelle KAM kaum einsehbar. Und das ist gut so. Menschen, die hierher kommen, wird ein geschützter Raum zugesichert. Es sind Leute, die ihr Leben nicht mehr im Griff haben. Oder Angehörige, die wollen, dass ihr Kind, Partner oder sonstiger Verwandter von Drogen loskommt. Seit 2014 existiert dieser erste Anlaufpunkt in Meißen-Triebischtal, seit 2016 auch in Großenhain auf der Dresdner Straße sehr zentral. Jetzt stand die weitere Finanzierung dieses Angebots auf der Kippe. Hilfesuchende wandten sich deshalb an die SZ. Wir sprachen mit den Beratern Anke Kaleße aus Großenhain und Jens Höfer aus Meißen sowie David Meis vom Träger, der Produktionsschule Moritzburg.

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