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Neues Auto mit Riesen-Tank und Wärmebildkamera

Für die Ortsfeuerwehr Zabeltitz-Treugeböhla ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Ein zweiter muss aber wohl noch warten.

Das neue LF 10 wurde am Sonntag auch von jungen Feuerwehrleuten inspiziert - und für gut befunden.
Das neue LF 10 wurde am Sonntag auch von jungen Feuerwehrleuten inspiziert - und für gut befunden. © Foto: Thomas Riemer

Zabeltitz-Treugeböhla. Wo "Iveco" dransteht, sind in Zabeltitz-Treugeböhla jetzt 2.500 Liter Löschwasser drin. Dort wurde am Wochenende ein Löschgruppenfahrzeug (LF) 10 an die Ortsfeuerwehr übergeben. Lange, wegen Corona länger als erwartet, mussten die Kameraden darauf warten. Doch nun ist die Spezialanfertigung da, aufgebaut von der Firma Magirus. Das Besondere: Normalerweise hat ein Fahrzeug dieses Typs nur Raum für rund 1.500 Liter Löschwasser - das Zabeltitz-Treugeböhlaer hat dank der Experten ein weit größeres Fassungsvermögen und auch eine Wärmebildkamera an Bord.

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Beides ist für Einsätze im ländlich geprägten Umland mit der großen Gefahr von Feld- und Waldbränden unerlässlich. Großenhains Oberbürgermeister Sven Mißbach hatte in der Vergangenheit immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die heißen Sommer der vergangenen Jahre das Thema Wassermangel auf den Plan rufen würde. Um so mehr freute er sich am Sonntag mit den Feuerwehrleuten der beiden Ortsteile. Mit dem neuen LF 10 werde ein LF 16 außer Betrieb genommen, das immerhin Baujahr 1990 war. Rund 330.000 Euro hat das neue Fahrzeug gekostet, so Sven Mißbach. 126.000 Euro stammen aus Fördergeldern des Freistaates Sachsen, ergänzt Ingo Nestler. Der Kreisbrandmeister ist ja inzwischen bekannt dafür, "seine" Feuerwehren massiv bei der Beschaffung neuer Technik, aber auch bei Neu- oder Anbauten von Gerätehäusern zu unterstützen.

Dass das Großenhainer Rathaus unter anderem einen Anbau in Zabeltitz-Treugeböhla im Blick hat, ist daher Ingo Nestler natürlich nicht unbekannt. Doch vorerst muss er diesem Wunsch einen Dämpfer erteilen. Diesbezüglich gebe es an anderer Stelle "höhere Prioritäten".

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