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Waldbesetzer wollen Runden Tisch

Einen Gesprächstermin allein mit dem Kieswerk lehnen die Umweltaktivisten ab.

Heibo-Waldbesetzer im Protestcamp nahe der Kiesgrube Würschnitz 1.
Heibo-Waldbesetzer im Protestcamp nahe der Kiesgrube Würschnitz 1. © Kristin Richter

Würschnitz. Die Waldbesetzer in der Laußnitzer Heide haben eine Gesprächseinladung des Kieswerkes Ottendorf-Okrilla zurückgewiesen. Geschäftsführer Thomas Gruschka wollte den Dialog am Montag, 6. September, in Gang bringen. Zuvor hatte Gruschka bereits den Kontakt zur Würschnitzer Bürgerinitiative „Contra Kiesabbau“ gesucht und ebenfalls einen Gesprächstermin angeboten.

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Die Tagebau-Gegner wollen allerdings nicht getrennt voneinander mit dem Kieswerk sprechen. Deshalb haben die Heidebogen-Waldbesetzer einen Gegenvorschlag unterbreitet. Sie bestehen auf einem Treffen gemeinsam mit der Bürgerinitiative, dem Nabu und weiteren politischen Akteuren. Auch Vertreter der Medien sollten dabei sein.

Dieser Runde Tisch könnte entweder am 14. oder 17. September in der Kiesgrube Würschnitz oder am Waldrand daneben stattfinden.

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