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Großenhain

Wer hat in Großenhainer Papierfabrik gearbeitet?

Wiedersehen macht Freude: Ehemalige Mitarbeiter organisieren ein Treffen für den 9. Oktober. Wer im Betrieb tätig gewesen ist, sollte sich den Termin vormerken.

Da stand er noch, der Schornstein der Großenhainer Papierfabrik, welcher durch den Tornado schwer beschädigt wurde. Die einstigen Mitarbeiter kennen ihn sicherlich noch alle in bestem Zustand.
Da stand er noch, der Schornstein der Großenhainer Papierfabrik, welcher durch den Tornado schwer beschädigt wurde. Die einstigen Mitarbeiter kennen ihn sicherlich noch alle in bestem Zustand. © SAE Sächsische Zeitung

Großenhain. Was für eine wunderbare Idee: Vor 30 Jahren endete zwar mit der Schließung der Papierfabrik die Tradition der Herstellung von Papier und Karton in Großenhain. Doch eine Vielzahl all jener, die im traditionsreichen Betrieb, dessen Wahrzeichen der weithin sichtbare Schornstein gewesen ist, erinnern sich sicherlich noch gern an die Zeit zurück. Während heute nur noch das Pförtnerhäuschen mit Eingangstor und einer Baracke übrig geblieben sind, gibt es inzwischen deutschlandweit verstreut Mitstreiter, für die das Areal sicherlich noch immer von großer Bedeutung ist.

Drei ortsansässige Papierfabrikler haben sich nun ein Herz gefasst und organisieren mit großem Aufwand ein Ehemaligen-Treffen. "Wir sind in Großenhain sogar selbst von Haus zu Haus gegangen und haben geschaut, ob dort noch der eine oder andere wohnt", verrät Annegret Grünberg und lacht.

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Die Röderstädterin gehört ebenso wie Bernd Heppner und Bettina Pusch zum Organisationsteam und hat von 1977 bis 1991 im Betrieb gearbeitet. Am 9. Oktober um 16 Uhr wolle man die Traditionen endlich wieder aufleben lassen und lade deshalb in die „Mückenschänke“ im Großenhainer Stadtpark ein. "Da es schwierig ist, alle zu erreichen, bitten wir, diejenigen, die noch untereinander Kontakt haben, den Termin weiterzugeben", erklärt Annegret Grünberg. Darüber hinaus würden für die Vorbereitung des Treffens gern auch leihweise Dokumente, Bilder oder Ähnliches entgegengenommen.

Anfragen und Informationen gern unter [email protected], 01520 7474856, [email protected], 0173 3088756, oder Bernd Heppner unter 0173 4941382.

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