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Heidenau: Wer geht in welche Grundschule?

Alle Jahre wieder: Die Stadt ändert die Schulbezirke, damit keine Schule zu wenig oder zu viele Schüler hat. Auf Geschwister wird Rücksicht genommen.

Heidenaus kleinste Grundschule: Die Heinrich-Heine-Schule in Großsedlitz.
Heidenaus kleinste Grundschule: Die Heinrich-Heine-Schule in Großsedlitz. © Daniel Schäfer

Maximal 25 Kinder pro Klasse und immer noch Reserve für Zuzüge: Das gilt es, jedes Jahr bei der Verteilung der Erstklässler zu beachten. Deshalb werden immer wieder die Schulbezirke, die nur für die Grundschulen gelten, geändert. Betroffen sind im Schuljahr 2022/23 nur aktuell sechs Kinder. Zwei wohnen auf der Geschwister-Scholl-Straße, die aktuell zur Heinrich-Heine-Grundschule gehört und dann zur Bruno-Gleißberg-Schule. Auf der Ernst-Thälmann-Straße sind es vier Kinder, die sonst der Astrid-Lindgren-Schule zugeordnet wurden, im übernächsten Schuljahr aber der Gleißberg-Schule.

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Damit bleibt es bei der einzügigen Heine-Schule mit 24 Schülern und den beiden dreizügigen Schulen Gleißberg und Lindgren mit 74 bzw. 56 Schülern. Alle Schulen haben damit noch etwas Luft für Rücksteller sowie Zuzüge. Davon wird vor allem bei der Lindgren-Schule ausgegangen, die zudem Kinder mit Deutsch als Zweitsprache aufnehmen muss.

Das Heidenauer Verfahren zum Wechseln der Schulbezirke wird seit Jahren praktiziert und hat sich bewährt. In besonderen Situationen, wenn es sich beispielsweise um Geschwisterkinder handelt, die durch die Veränderung in verschiedene Schulen gehen müssten, wird Rücksicht genommen. Schulbezirke gelten nur für Grundschulen. Oberschulen und Gymnasien können unabhängig vom Wohnort gewählt werden. Das trifft auch für Freie Grundschulen, wie zum Beispiel die evangelische in Pirna, zu.

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