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Was Heidenaus Schüler nach den Ferien erwartet

Während die einen noch Urlaub haben, verändern die anderen die Schulen. Manches ist danach gleich zu sehen, manches später oder auch gar nicht.

Kleinste Schule ganz groß: An der Heinrich-Heine-Grundschule wird in den Ferien besonders viel gebaut.
Kleinste Schule ganz groß: An der Heinrich-Heine-Grundschule wird in den Ferien besonders viel gebaut. © Daniel Schäfer

Die Schüler haben noch zwei Wochen Ferien. In dieser Zeit überlassen sie die Schulen den Bauarbeitern und Handwerkern. Mancher Schüler wird seine Schule danach kaum wieder erkennen. An der kleinsten Schule wird dabei am meisten gemacht. Und während an den Grundschulen bauliche Veränderungen im Mittelpunkt stehen, geht es am Gymnasium um die Digitalisierung. Die wichtigsten Veränderungen an den Heidenauer Schulen.

Heinrich-Heine-Grundschule: Kleinste Schule ganz groß

Die Heinrich-Heine-Grundschule in Großsedlitz ist mit weniger als hundert Schülern Heidenaus kleinste Schule, der in den Sommerferien die größte Aufmerksamkeit gilt. Die Dachfenster werden erneuert und Schallschutzdecken eingebaut, ein Klassenraum wird neu ausgestattet und draußen werden die Weitsprunganlage und die 60-Meter-Laufbahn saniert. In den Herbstferien sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Außerdem wird die Beleuchtung des Schulhofes teilweise erneuert. Sie steht in Verbindung mit einer Mediensäule, die wiederum Teil des Ganztagsangebotes der Theater- und Tanz-AG ist.

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Glas, Beton, Stuck und Schmuck: Ein Bummel durch die QF-Passage ist auch architektonisch spannend. Die Geschichten dahinter lassen das alte Dresden aufleben.

Der Schulgarten bekommt einen neuen Wasseranschluss und das neue Datenkabel erleichtert im neuen Schuljahr die Arbeit mit dem Computer.

Astrid-Lindgren-Grundschule: Jetzt geht's aufs Dach

Viel ist in den vergangenen Jahren an und in der Astrid-Lindgren-Grundschule in Mügeln gemacht worden. Eines der letzten großen Vorhaben war der neue Schulhof. In den Sommerferien ist nun das Dach an der Reihe. Mit Fördermitteln und eigenem Geld lässt die Stadt das Dach sanieren, wozu auch die Dachentwässerung gehört.

Bruno-Gleißberg-Grundschule: Letzter Schliff

Die Bruno-Gleißberg-Grundschule ist seit Jahren Baustelle. Jetzt sind noch die Maler und Fußbodenleger im Haus. In den Sommerferien sind das mittlere Treppenhaus vom Keller bis ins zweite Obergeschoss sowie die Eingangshalle und alle Gänge dran.

Pestalozzi-Gymnasium: Ausbau des WLAN-Netzes

Heidenau bekommt für die digitale Infrastruktur der Schulen rund 955.000 Euro vom Freistaat. Davon profitieren alle Schulen. In den Sommerferien konzentrieren sich die Arbeiten auf das Pestalozzi-Gymnasium. Hier werden die Starkstromkabel verlegt sowie die Installationsgeräte und der Datenschrank eingebaut. Außerdem erfolgt die brandschutztechnische Sicherung. Bis nach den Herbstferien wird anschließend das aktive WLAN-Netz im Gymnasium erweitert. Das ist zwar nicht zu sehen, aber beim künftigen Lernen zu spüren.

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