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Rache-Vorwurf schlägt Wellen in Heidenau

Nach dem Tod eines Hundes und der Umsetzung einer Hortnerin kochen in Großsedlitz die Emotionen hoch. Im Mittelpunkt steht eine Verdächtigung, für die es keinen Beweis gibt.

Von Heike Sabel
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"Wir wollen unsere zu Unrecht versetzte Lehrerin zurück": Dieses Plakat hängt an einem privaten Großsedlitzer Grundstück.
"Wir wollen unsere zu Unrecht versetzte Lehrerin zurück": Dieses Plakat hängt an einem privaten Großsedlitzer Grundstück. © Karl-Ludwig Oberthür

Eine Hortnerin wird umgesetzt. Kein Einzelfall. Das passiert fast täglich in den Heidenauer Kitas. Wegen Krankheit zum Beispiel oder wenn eine Erzieherin schwanger ist und eine Vertretung organisiert werden muss. Doch jetzt sorgt in Heidenau ein solcher Vorgang für große Aufregung. Eltern behaupten, es handele sich um Rache, nachdem der Mann der Hortnerin den Familienhund der Vize-Bürgermeisterin überfahren hatte. Kinder starten eine Unterschriftenaktion und wollen sogar vor das Rathaus ziehen. Die Rathausspitze reagiert entsetzt. Die Hortnerin verklagt die Stadt. Und zu guter Letzt schalten sich die Leiterinnen von acht Kitas in den Konflikt ein. Was ist da passiert und was ist an den Vorwürfen etwas dran? Eine Spurensuche.

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