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Hoyerswerda

Im Dienste der evangelischen Kirche

Der Hoyerswerdaer Ehrenbürger Friedhart Vogel feierte jetzt in der Johanneskirche sein goldenes Dienstjubiläum.

1966 kam Friedhart Vogel (Bildmitte) erstmals in die Johanneskirche – hier wurde am Wochenende sein Jubiläum gewürdigt.
1966 kam Friedhart Vogel (Bildmitte) erstmals in die Johanneskirche – hier wurde am Wochenende sein Jubiläum gewürdigt. © Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Einen wichtigen Termin in der Johanneskirche gab es jetzt für Hoyerswerdas einzigen lebenden Ehrenbürger. Friedhart Vogel feierte sein Goldenes Ordinationsjubiläum, also die Berufung als evangelischer Pfarrer.

Der aus Görlitz stammende Vogel hat in Greifswald Theologie studiert. Nach weiteren Ausbildungsstationen in Hoyerswerda, Wittenberg und Laubusch wurde Friedhart Vogel am 20. September 1970 in der Frauenkirche seiner Geburtsstadt ordiniert.

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Seine erste Pfarrstelle war die evangelische Kirchengemeinde in Laubusch, wo Vogel von 1970 bis 1980 tätig war. Ab 1979 gehörte auch Schwarzkollm dazu. In diesen Jahren war der Kirchenmann auch Gefängnispfarrer in Görlitz sowie vertretungsweise auch in Bautzen. 1980 kam Friedhart Vogel nach Hoyerswerda zurück. Er war hier Kreisjugendpfarrer und kam 1985 in das Amt, dem in der Stadt eine gewisse Strahlkraft anhängt: Superintendent ist ein kirchliches Leitungsamt, in diesem Fall jenes des Kirchenkreises Hoyerswerda. Vogel, der von 1990 bis 2006 auch Rundfunkbeauftragter seiner Kirche war, engagierte sich 1989/90 als Moderator des Runden Tisches im Kreis Hoyerswerda. 1996 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 2010 die Ehrenbürgerwürde. 2006 wurde er mit 65 Jahren in den Ruhestand versetzt, oder wie er es gern sagt, „in Rufweite“. (red/MiK)

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