Hoyerswerda
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Radler-Rasthütte vor der Kirche in Groß Särchen erhält ein neues Dach

Die Gemeinde Lohsa setzt Mittel der Landespauschale gezielt in Groß Särchen und Koblenz ein.

Von Andreas Kirschke
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© Symbolfoto: Uwe Schulz

Lohsa. Die Gemeinde Lohsa will die Mittel der Landespauschale des Freistaates Sachsen zur Stärkung des ländlichen Raumes weiter gezielt und sinnvoll einsetzen. Das unterstrich Bürgermeister Thomas Leberecht (CDU) am Dienstag in der Sitzung des Gemeinderates. Dieser beschloss einstimmig die Verwendung von rund 3.600 Euro für Koblenz und Groß Särchen. Damit folgte er dem Antrag des Ortschaftsrates Knappensee vom 20. Juli dieses Jahres

Vorgesehen ist der Einbau von vier Ornamenten mit der Abbildung eines Schwans aus Metall in das Brückengeländer über das Schwarzwasser in Groß Särchen. Für die Aufarbeitung und Beschriftung der Lore am Ortseingang von Groß Särchen (aus Richtung Hoyerswerda) soll frische Farbe beschafft werden. Am Vorplatz vor der Evangelischen Kirche in Groß Särchen soll das Dach der Fahrrad-Wander-Rasthütte fertiggestellt werden.

Das Geld dient zudem für eine Maßnahme in Koblenz. Dort will der Ortschaftsrat eine Fläche von rund drei Quadratmetern am alten Spritzenhaus pflastern lassen. Bis Ende 2022 müssen die Mittel von 3.600 Euro ausgegeben sein. Der Ortschaftrat weist dann bei der Gemeinde Lohsa die Verwendung der Mittel genau und sorgfältig nach.

„Der Ortschaftsrat Knappensee hat es geschafft, das Geld bürgernah zu verwenden. Das ist nicht selbstverständlich“, meinte Thomas Leberecht zur Ratssitzung und stellte klar: „Diejenigen Mittel, die von den einzelnen Ortschaftsräten bis zum Jahresende für Projekte nicht abgerufen werden, fließen dann in unseren Gesamt-Haushalt der Gemeinde Lohsa mit ein. Ich sehe keine andere Möglichkeit.“