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Israel-Austausch geht zu Ende

Das Gymnasium Großenhain begrüßt im Sommer junge Juden. Schüler aus der Region machen den letzten Besuch.

© Kristin Richter

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

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Großenhain. Zum fünften und voraussichtlich letzten Mal kann das Gymnasium einen deutsch-israelischen Schüleraustausch gemeinsam mit dem Meißner Franziskaneum organisieren. Partner des Austausches sind das Landesjugendpfarramt Dresden und die israelische Organisation „I and eye“.

Nach den Sommerferien wird eine jüdische Schülergruppe in Großenhain erwartet. Die Jugendlichen schlafen in Gastfamilien und lernen Deutschland kennen. So ist auch eine Tagesexkursion nach Berlin geplant. Im November soll der Gegenbesuch in Israel stattfinden. Auf dem Plan stehen die Städte Holon, Jerusalem, Haifa, Akko, Tel Aviv, Jaffa, die Gedenkstätte Yad Vashem, der See Genezareth und das Tote Meer. Zur Vor- und Nachbereitung der Reise wird jeder der 13 teilnehmenden Großenhainer Schüler ein Projekt erarbeiten. Die Ergebnisse werden in der Schule vorgestellt. Das Projekt wird nach verantwortungsvoller Einschätzung der Sicherheitslage in Israel durchgeführt. Bisher verlief der Austausch ohne Zwischenfälle. Für die Veranstalter ist die Einschätzung der Partner vor Ort ebenso wichtig wie etwaige Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. „Der Austausch war bisher ein großer Erfolg und brachte allen Beteiligten sehr viele neue Erkenntnisse, Verständnis für die jüdische Geschichte und Spaß“, so Lehrer Maaß.