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Kamenz: Neue Brücke in Wiesa wird freigegeben

Die neue Brücke über die Schwarze Elster im Kamenzer Ortsteil Wiesa ist fertig. Die Vollsperrung wird aufgehoben - nachdem der Termin zweimal verschoben werden musste.

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Nach einem Jahr Vollsperrung können ab Freitagnachmittag wieder Autos über die Brücke über die Schwarze Elster in Kamenz-Wiesa rollen. Sie wurde neu gebaut.
Nach einem Jahr Vollsperrung können ab Freitagnachmittag wieder Autos über die Brücke über die Schwarze Elster in Kamenz-Wiesa rollen. Sie wurde neu gebaut. © Symbolfoto: dpa/Nicolas Armer

Kamenz. Die neue Brücke über die Schwarze Elster im Kamenzer Ortsteil Wiesa wird am Freitag, dem 16. Februar 2024, im Laufe des Nachmittags freigegeben. Das teilt das Landratsamt Bautzen mit. Zuvor musste der Fertigstellungstermin zweimal verschoben werden, weil die Bauarbeiten aufgrund ungünstiger Witterungsverhältnisse nicht wie geplant erfolgen konnten. Ursprünglich sollte die Brücke zum Jahresende 2023 freigegeben werden.

Begonnen hatten die Arbeiten, die unter Vollsperrung erfolgten, im Februar 2023. Notwendig waren sie, weil der Beton der Brücke rissig geworden und die Standsicherheit gefährdet war. Deshalb lief der Verkehr bereits seit Längerem nur noch wechselseitig per Ampelreglung.

Bei der Baumaßnahme wurde die alte Brücke durch eine neue an der selben Stelle ersetzt, eine Stützmauer an der Schwarzen Elster wurde beseitigt und stattdessen ein Böschung angelegt. Es erfolgen Ersatzpflanzungen sowie Anpassungen am Gehweg und bei den Medienleitungen.

Der 145 Meter lange Bauabschnitt erstreckte sich von der Gewässerquerung Schwarze Elster bis zur Straße am Klötzerberg. Gestartet wurde mit den Abrissarbeiten für Straße, Brücke und Gehwege. Ab März 2023 wurden die Bohrebenen für das Bohrpfahlgerät hergestellt, und es wurde mit den Bohrungen begonnen. Diese Bohrungen wurden mit Bewehrungskörben aus Stahl und Beton gefüllt, sie bilden die neue Gründung der Brücke.

In den folgenden Monaten wurde Stück für Stück eingeschalt, Bewehrungsstahl eingebracht und betoniert. Danach wurden Dichtungsarbeiten durchgeführt sowie Straßenbelag, Schutzgeländer und Gehwege wiederhergestellt. Anpassungsarbeiten an das vorhandene Gelände sowie die Ersatzpflanzungen bildeten den Abschluss. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich laut Landratsamt auf rund 1,4 Millionen Euro. (SZ)