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Alarmstufe 2 könnte geknackt werden

Die Hochwassergefahr ist derzeit in Ostsachsen am höchsten. Doch die Niederschläge verlagern sich nach Westen.

Nach den anhaltenden Regenfällen am Mittwoch führt die Spree in Bautzen jetzt einen erhöhten Wasserstand.
Nach den anhaltenden Regenfällen am Mittwoch führt die Spree in Bautzen jetzt einen erhöhten Wasserstand. © SZ/Uwe Soeder

Dresden. In Folge der ergiebigen Niederschläge sind die Wasserstände an allen sächsischen Hochwassermeldepegeln, besonders aber in den Flussgebieten Ostsachsens stark angestiegen. Dies teilte am Mittwochnachmittag das Landesamt für Umwelt in Dresden mit. An einzelnen Pegeln sind nach Angaben der Behörde bereits die Richtwerte der Alarmstufe 1 beziehungsweise der Alarmstufe 2 überschritten.

Nach jetzigem Stand können auch an weiteren Pegeln die Richtwerte der Alarmstufe 1, sowie vereinzelt die Richtwerte der Alarmstufe 2 übertroffen werden. Aufgrund der bisherigen Niedrigwassersituation ist in den Gewässern allerdings oft noch Platz und die Niederschläge sind dringend nötig, um das Defizit abzubauen.

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Vom anhaltenden Regen besonders betroffen sein wird laut Umweltlandesamt Ostsachsen mit den Flussgebieten Schwarze Elster, Spree und Lausitzer Neiße. Im Verlauf des Mittwochs verlagern sich die Niederschläge allerdings nach Westen und werden ebenfalls in den Flussgebieten Westsachsens zu einem deutlichen Anstieg der Wasserstände führen. Es ist damit zu rechnen, dass hier an einigen Hochwassermeldepegeln die Alarmstufe 1 überschritten wird.

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Seit 2018 hat sich in Sachsen eine ausgeprägte Niedrigwassersituation eingestellt. Bis zum Dienstag lagen bei circa zwei Dritteln der Pegel die Wasserstände noch im Niedrigwasserbereich beziehungsweise deutlich unter den sonst üblichen Wasserständen.

Aktuelle Informationen zur Lage sind auf folgender Informationsplattform im Internet www.hochwasserzentrum.sachsen.de veröffentlicht.

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