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Bischofswerda

Kind schneidet sich an Rasierklinge

Immer wieder wird der Spielplatz im Neukircher Rittergut verwüstet. Das hatte jetzt ernsthafte Folgen.

Eine Rasierklinge wurde einem Kind in Neukirch zum Verhängnis. ©  Archivfoto: Claudia Hübschmann (Symbolbild)

Neukirch. Das Problem ist nicht neu, erreicht aber bei steigenden Temperaturen eine neue Qualität: Immer wieder sorgen zerschlagene Flaschen, zerstörte Bänke und Unterstände sowie großflächig breitgestreuter Müll für Unmut bei Besuchern des Spielplatzes im Neukircher Rittergut. Von „mutwilliger Verwüstung“ spricht Neukirchs Bürgermeister Jens Zeiler inzwischen in diesem Zusammenhang. Dessen Folgen bekam jüngst ein Kind zu spüren, das sich beim Spielen an einer gefundenen Rasierklinge verletzte.

Dass der Spielplatz, den die Gemeinde gemeinsam mit dem Naturschutzzentrum und dem Jugendhaus realisierte, sich großer Beliebtheit bei Kindern und Jugendlichen jeden Alters erfreut, ist Bürgerpolizist Ingolf Claus bewusst: „Dafür sind Spielplätze ja schließlich da“, sagt er und findet es besser, „wenn Jugendliche sich in den Abendstunden hier aufhalten, als wenn sie anderswo Unsinn treiben.“ Aber er stimmt Jens Zeiler zu, der sagt: „Umso ärgerlicher ist es, wenn Einzelne der Meinung sind, sich dort austoben zu müssen.“

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Zeiler appelliert daher vor allem an die Eltern, „ihre Kinder zu einem pfleglichen und vernünftigen Umgang mit dieser Einrichtung anzuhalten“. Schließlich seien es letztlich alle Gemeindemitglieder, die die Folgen der blinden Zerstörungswut mit ihren Steuergeldern zu bezahlen hätten.

Ingolf Claus betont, dass sowohl die Behörden als auch die Polizei das Problem sehr ernst nähmen und regelmäßige Kontrollen am Neukircher Spielplatz weiterhin fortsetzen würden. Die im November angedachte Videoüberwachung des Areals sei indes aufgrund von Datenschutzbestimmungen nicht umzusetzen. (SZ/fsp)

Hinweise zu Zerstörern und auffälligen Vorkommnissen nehmen die Gemeinde und Bürgerpolizist Ingolf Claus, 0173 9618727, entgegen.