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Sachsen

Kletterer tödlich verunglückt

Bei einer Klettertour in der Sächsischen Schweiz ist ein Mann 25 Meter in die Tiefe gestürzt. Offenbar war er nicht ausreichend gesichert.

Blick auf den Hirschgrundkegel: Hier wollte sich der 33-Jährige abseilen und stürzte 25 Meter in die Tiefe.
Blick auf den Hirschgrundkegel: Hier wollte sich der 33-Jährige abseilen und stürzte 25 Meter in die Tiefe. © Marko Förster

Lohmen. Bei einer Klettertour in der Sächsischen Schweiz ist ein Mann 25 Meter in die Tiefe gestürzt und tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Dresden war der 33-Jährige am Samstag am Hirschgrundkegel in Lohmen (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) offenbar nicht ausreichend gesichert. Ein Seil war nicht ordnungsgemäß verbunden. Der 33-jährige war mit einem Freund auf den Gipfel geklettert und wollte wieder Abseilen.

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Am Pfingstmontag hat sich ein weiterer Kletterunfall in der Sächsischen Schweiz ereignet. Ein Mann verunglückte bei Papstdorf.

Die Einsatzkräfte der Bergwacht aus Dresden, die in Rathen ihren Dienst über die Pfingsttage verrichten sowie zwei Mitarbeiter vom Rettungsdienst vom DRK aus Bad Schandau eilten zum Unglücksort. Ebenso der Rettungshubschrauber Christoph 62 aus Bautzen. Vor Ort konnten die Retter für den erfahrenden Kletterer nichts mehr tun. Er verstarb am Unfallort. Ein hinzu gerufener Arzt aus Lohmen konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

Das Kriseninterventionsteam Sächsische Schweiz kam vor Ort und betreute den Kletterfreund sowie eine hinzu gekommene Freundin. Die Polizei untersuchte bis zum frühen Abend den Ort des Unfalls. Woher der Mann kam, blieb zunächst unklar. 

Zu einem weiteren Einsatz in die Nähe von Schmilka rückte am Sonnabendabend die Bergwacht aus. Diesmal die Kameraden aus der Hütte im Bielatal. Am Winklerturm war ein Kletterer rund fünf Meter nach unten gefallen. 

Ein Sicherungsseil fing ihn auf. Dabei verletzte sich der Mann so schwer, das er mit dem Rettungshubschrauber Christoph 62 aus Bautzen in das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt geflogen wurde. (SZ/mit dpa)