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Kommen die nächsten Profi-Triathleten aus Zittau?

Die Vereine O-See Sports und HSG Turbine Zittau arbeiten künftig zusammen. Der erste Wettkampf ist eine Premiere.

Ein Bild von der O-See-Challenge 2018. Der Ausrichter O-See Sports will nun mit der HSG Turbine Zittau gemeinsame Sache machen. © kairospress

Von wegen nur Stadionrenner: Leichtathleten sind auch oft schon bei der O-See-Challenge als Läufer dabei gewesen. Das zumindest hat Cheforganisator Klaus Schwager festgestellt. Grund genug, darauf aufzubauen. Deshalb sind die Vereine O-See Sports und HSG Turbine Zittau /Abteilung Leichtathletik nach ersten Gesprächen im Herbst 2018 nun auch offiziell eine Kooperation eingegangen.

Konkret heißt das: Sportler aus beiden Vereinen trainieren ab jetzt beim jeweils anderen mit - je nach Wetter in der Halle, im Stadion, am Olbersdorfer See und im Zittauer Gebirge. "Die Leichtathleten kommen zum Mountainbiken mit und umgedreht holen sich O-See-Sportler den letzten Schliff in Sachen Lauftechnik.", nennt Klaus Schwager als Beispiel. Auch die Übungsleiter stehen entsprechend für beide Vereine zur Verfügung. Der Fokus soll zukünftig auch mehr auf den im Nachwuchsbereich, wo miteinander Talente gesichtet und gefördert werden sollen, liegen. So kommen vielleicht schon in einigen Jahren die nächsten Top-Triathleten aus Zittau oder aber einer, der ursprünglich Multisportambitionen hatte, tritt doch lieber in die Fußstapfen von Ulrike Hiltscher oder Mario Renner. Aber das sei noch Zukunftsmusik, so Schwager.

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Verbessern sollen sich aber zuerst einmal die Trainingsmöglichkeiten für alle. Und da hat sich in der letzten Zeit schon einiges getan: Beispielsweise wird O-See Sports diese Saison erstmals auch einmal in der Woche ein Mountainbike-Training anbieten, nachdem der Verein dafür einen Übungsleiter finden konnte. Bisher war das nur sporadisch möglich. Und das Schwimmtraining in Hirschfelde ist nun auch für den Nachwuchs abgesichert. Nicht zuletzt verfügen beide Vereine nun gemeinsam auch über drei gemeinsame Hallenzeiten, die durch verschiedene Trainingsgruppen genutzt werden.

Ein erster gemeinsamer Wettkampf beider Vereine ist ebenfalls schon geplant: Im Herbst 2019 wollen sie erstmals den O-See-Ultratrail im Zittauer Gebirge ausrichten. Dahinter verbirgt sich ein Langstreckenlauf. "Anspruchsvoll, naturnah, individuell", beschreibt ihn der Cheforganisator. Für Erwachsene werden zwei Strecken angeboten: Einmal über 25, einmal über 50 Kilometer. Ob Hochwald, Lausche und Töpferberg - je nachdem müssen die Teilnehmer ca.1.100 oder 1.700 Höhenmeter überwinden. "Das Zittauer Gebirge ist ein echtes Highlight für Trailrunner, die dann auf den Strecken auch wirklich einiges geboten bekommen", sagt Schwager. Auch an die Kinder ist gedacht. Sie können nach Altersklassen zwischen Distanzen von 400 Meter und acht Kilometer wählen. Start und Ziel ist für Teilnehmer in Oybin. Die Veranstaltung soll jährlich ausgerichtet werden.

"Wir wollen den Ausdauersport attraktiver und vielseitiger machen und den Zusammenhalt der Sportler fördern", erklärt Klaus Schwager das Ziel der Kooperation. Auch mit anderen Vereinen aus der Region bestehen schon Kontakte, ist eine Zusammenarbeit vorstellbar, wird auch teilweise schon praktiziert. "Alles kann, nichts muss."

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